Deutsche Bank Research
Städte
Aktuelle Studie
Deutscher Häuser- und Wohnungsmarkt 2017: Ausblick auf Preise und Mieten der Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München
München bleibt die dynamischste deutsche Stadt, und sowohl der hohe Einwohnerzuwachsals auch die rekordverdächtig niedrige Leerstandsquote dürftennoch über Jahre für weitere Preiserhöhungen sorgen. Gleiches gilt für Berlin,wobei hier vor allem das für eine europäische Hauptstadt immer noch niedrigePreis- und Mietniveau zusammen mit der sehr guten Arbeitsmarktdynamik weiterePreissteigerungen erwarten lassen. Frankfurt ist im aktuellen Zyklus unterden hier analysierten deutschen Metropolen die Stadt mit dem geringstenPreisanstieg. Allerdings gibt es nun einen Brexiteffekt zu beobachten, der besondersdie Preise für Einfamilienhäuser erhöhte. In Hamburg fällt insbesonderedie nachlassende Mietdynamik und recht rege Bauaktivität auf, weshalb Hamburgeine höhere Zinssensitivität aufweisen könnte als andere Metropolen. Ähnlichesgilt für Düsseldorf, wo die Leerstandsquote für eine deutsche Metropoleim aktuellen Zyklus relativ hoch ist. [weiter]
Sonderstudie
Global Metro Monitor: the path to economic recovery
Die Brookings Institution in Washington und LSE Cities in London haben gemeinsam einen neuen Bericht zur Entwicklung von 150 Städten in der Welt vor, während und kurz nach der Wirtschaftsrezession vorgestellt. Deutsche Bank Research hat den Bericht inhaltlich begleitet, die Alfred-Herrhausen-Gesellschaft finanziell unterstützt. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie finden sich auf der Internet-Seite der Brookings Institution sowie in dem Endbericht. Sehr deutlich wird die Gewichtsverlagerung von den etablierten Märkten (Europa und Nordamerika) hin zu den neuen Wachstumszentren in Asien und Lateinamerika. [weiter]
Deutschland-Monitor
Krümel oder Kuchen – wie stark profitiert Frankfurts Immobilienmarkt vom BREXIT?
Die Frage nach den Folgen des Brexits für die EU, Großbritannien und Deutschland dürfte noch für einige Zeit unbeantwortet bleiben. Zu hoch ist die politische Unsicherheit und die Austrittsszenarien reichen von einer Trennung im Streit bis hin zu einem zweiten Referendum. Aktuell darf man aber davon ausgehen, dass Frankfurt einer der Gewinner des Brexits ist. Angesichts der Größenverhältnisse zwischen London und Frankfurt könnten Londoner Krümel schon Frankfurter Kuchen sein. Mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Frankfurt dürfte auch die Immobiliennachfrage anziehen. Am Frankfurter Büromarkt ist das zusätzliche Nachfragepotential willkommen, gleicht es doch strukturell bedingte Nachfragerückgänge im Finanzsektor aus und führt tendenziell zu einem weiteren Leerstandsabbau und steigenden Mieten. Eine unterstellte Zuwanderung von 5.000 Bürobeschäftigten dürfte insbesondere in innenstadtnahe und hochpreisige Teilmärkte erfolgen. Da sich auf diese Teilmärkte auch die Neubautätigkeit konzentriert, werden positive Nachfrageeffekte allerdings verwässert. Am Frankfurter Wohnungsmarkt zeichnen sich durch eine mögliche Zuwanderung von Arbeitskräften infolge der bestehenden Nachfrageüberhänge eher Nachteile ab. Die Preisdynamik und das Wohnungsdefizit bleiben auf absehbare Zeit hoch. 5000 zusätzliche Wohnungen und ein entsprechend hohes Wohnungsdefizit dürften die Preise um mehr als EUR 100 pro m² erhöhen. Dank Niedrigzinsumfeld sind Kaufpreise zwar weiterhin erschwinglich, hängen aber stark von der künftigen Zinsentwicklung ab.  [weiter]
 
 
Städte
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