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Arbeitsmarktpolitik

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1 21.04.2017 Aktueller Kommentar
Altersarmut – kein Anlass für rückwärtsgerichtete Rentenpolitik
Zusammenfassung: Im aufziehenden Bundestagswahlkampf streiten viele Sozialpolitiker für armutsfeste gesetzliche Renten. Kritik entzündet sich dabei primär am sinkenden Rentenniveau, das immer mehr Ältere in die Armut treibe. Die Protagonisten fordern deswegen eine neue, höhere Haltelinie für das Rentenniveau. Zudem plädieren viele dafür, die Renten langjährig versicherter Geringverdiener aufzustocken. Altersarmut ist aber kein aktuelles Problem. Und auch für die Zukunft gehen die Forderungen fehl.
Themen: Altersvorsorge; Arbeitsmarktpolitik; Deutschland; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
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2 16.03.2017 Talking Point
Unemployment benefit Q and the elusive quest for social justice
Zusammenfassung: Time to enhance (social) justice is the election campaign slogan of the SPD and its leadership candidate, Martin Schulz. To bring this slogan to life the chancellor candidate and the Federal Minister for Labour, Andrea Nahles, recently presented plans for specific labour market policy measures. The duo is proposing that the existing unemployment benefit be extended to include an additional component and that the eligibility criteria be relaxed. The idea of the new benefit Q (for qualification) is to grant registered recipients the right to participate in qualification programmes. It could double the benefit period – for younger jobseekers from one to two years and for those aged 58 and above from two to four years.
Themen: Arbeitsmarktpolitik; Politik und Wahlen; Sozialpolitik
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3 10.03.2017 Aktueller Kommentar
Arbeitslosengeld Q und die Krux mit der Gerechtigkeit
Zusammenfassung: „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ heißt das Schlagwort, mit dem die SPD und ihr Spitzenkandidat Martin Schulz in den Wahlkampf ziehen. Für die Arbeitsmarktpolitik präsentierten der Kanzlerkandidat und Bundesarbeitsministerin Nahles kürzlich erste konkrete Pläne dazu. Sie wollen das Arbeitslosengeld I um eine neue Komponente erweitern sowie den Zugang zu den Lohnersatzleistungen erleichtern. Mit dem neuen Arbeitslosengeld Q sollen Bezieher/innen von Arbeitslosengeld I einen Rechtsanspruch auf Qualifizierung erhalten. Damit kann sich für jüngere Berechtigte die Bezugsdauer um bis zu 12 Monate und für ältere ab 58 sogar um 24 Monate auf zwei bzw. sogar vier Jahre verdoppeln. Um das Arbeitslosengeld für Personen mit unstetiger Erwerbstätigkeit besser zugänglich zu machen, soll zudem die so genannte Rahmenfrist verlängert werden. Unter 50-jährige Antragsteller, zum Beispiel, könnten demzufolge die erforderliche Mindestbeitragszeit von (in ihrem Fall) 12 Monaten innerhalb von drei statt bislang zwei Jahren vor Antragstellung erwerben.
Themen: Arbeitsmarktpolitik; Politik und Wahlen; Sozialpolitik
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4 06.12.2016 EU Monitor (Engl.)
Rising income inequality: do not draw the obvious conclusions
Zusammenfassung: Inequality is dominating the political debate in various countries still characterised by sluggish economic recovery and high unemployment even several years after the financial crisis. In this note we look at trends, drivers and solutions. Four points stand out from the trends. First, global income inequality has increased over the last three decades. Second, the integration of the EM into the global economy has allowed aggregate income levels to converge towards AE levels, lifting millions out of poverty. Third, the AE have been better able to control income inequality via redistribution. Fourth, aggregates can be deceptive. Rising income inequality is associated with globalisation, technological change and migration. At the same time they have had an undeniably positive impact on aggregate income. The policy dilemma is in resolving the tension between the increase in income and its unfair distribution.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Europapolitik; Globalisierung; Makroökonomie; Migration; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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5 02.11.2016 Talking Point
Youth unemployment in the EU: Are we improving?
Zusammenfassung: The European Commission proposed to increase the funds for fighting youth unemployment as part of the mid-term review of the EU budget. How to evaluate this idea in the light of the current labour market situation for young people in Europe?
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Europäische Fragen; Europäische Integration; Europapolitik
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6 28.10.2016 Aktuelle Themen
Ausblick Deutschland: Schwache Industrieproduktion dämpft Lohnwachstum
Zusammenfassung: Das deutsche Lohnwachstum verlangsamte sich im ersten Halbjahr 2016 und einige Faktoren dürften auch einer Erholung im Jahr 2017 im Weg stehen. Aufgrund eines Mismatches von Qualifikationen sowie erheblichen Immigrationsströmen hat der Arbeitskräftemangel nur begrenzt Auswirkungen. Ein höherer Reallohnzuwachs hat die Lohnstückkosten hochgetrieben und die Rentabilität von Unternehmen belastet, welche außerdem durch geringes Produktivitätswachstum geschwächt sind. Zurückhaltende Tarifabschlüsse in 2016 sehen lediglich ein durchschnittliches Lohnwachstum von 2% für 2017 vor. Trotz des Anstiegs des gesetzlichen Mindestlohns um 4% dürfte die gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung nur um 2 ½% ansteigen. Im nächsten Jahr dürfte das Wachstumstempo bei der Industrieproduktion in Deutschland nach unserer Prognose auf real 0,5% sinken. Hinsichtlich der Produktion der großen deutschen Industriebranchen erwarten wir für 2017 keine größeren Ausreißer. Ebenfalls in dieser Ausgabe: „EZB: Entschieden wird im Dezember.“
Themen: Andere Branchen; Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Automobilindustrie; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Geldpolitik; Handel; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Stahlindustrie; Textilindustrie; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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7 28.10.2016 Current Issues
Focus Germany: Subdued industry outlook dampens wage growth
Zusammenfassung: German wage growth slowed in H1 2016 and there is a range of factors that are likely to also put a lid on the pick-up in 2017. The impact of labour shortage is limited by material mismatch between the qualifications of the unemployed and those sought by employers as well as substantial immigration flows. High real wage gains have pushed up unit labour costs and weighed on corporate profitability, which is further undermined by low productivity growth. Cautious wage agreements in 2016 on average stipulate only 2% wage increases in 2017. Despite a 4% increase in the statutory minimum wage, aggregate wages should increase by only around 2 ½%. According to our forecasts, next year could see the growth rate for industrial production in Germany drop to 0.5% in real terms. Regarding output in Germany’s large industrial sectors we do not expect major outliers. Also in this issue: “The View from Berlin. All lights on the debates about personalities and tactical gambits.”
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Geldpolitik; Handel; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Politik und Wahlen; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Stahlindustrie; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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8 25.10.2016 Aktueller Kommentar
Jugendarbeitslosigkeit in der EU: Besserung in Sicht?
Zusammenfassung: Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Halbzeitüberprüfung des Haushalts vorgeschlagen, die Mittel für Programme zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit deutlich aufzustocken. Wie ist der Vorstoß vor dem Hintergrund der Arbeitsmarktsituation für junge Menschen in Europa zu beurteilen?
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Europäische Fragen; Europäische Integration; Europapolitik
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9 24.08.2016 Articles: Sectors and resources
German industry: growth in employment likely to end
Zusammenfassung: The manufacturing sector is one of Germany's biggest employers. On average, more than 5.2 million people were working in manufacturing in the first half of 2016. This represents an increase of 6.3% compared with the beginning of 2005 – and comes in spite of the deep recession of 2008/2009. In the period under review, job growth was particularly strong in mechanical engineering, the food industry, the rubber and plastics industry, and the metals industry. Expansion of employment in German industry has slowed recently, however. Because of the low rate of global growth and muted investment activity, employment in the industrial sector is likely to stagnate up to 2017 – albeit at a high level.
Themen: Andere Branchen; Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wirtschaftswachstum
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10 22.08.2016 Artikel: Branchen
Deutsche Industrie: Beschäftigungsaufbau dürfte enden
Zusammenfassung: Das Verarbeitende Gewerbe ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2016 waren hier durchschnittlich über 5,2 Mio. Menschen beschäftigt. Gegenüber Anfang 2005 ist die Mitarbeiterzahl damit um 6,3% gewachsen – trotz der tiefen Rezession von 2008/09. Auf Branchenebene verzeichneten der Maschinenbau, das Ernährungsgewerbe, die Gummi- und Kunststoffindustrie sowie die Metallindustrie im genannten Zeitraum überdurchschnittliche Zuwächse. Zuletzt hat sich der Beschäftigungsaufbau in der deutschen Industrie verlangsamt. Angesichts des geringen globalen Wirtschaftswachstums und der verhaltenen Investitionstätigkeit dürfte die Industriebeschäftigung bis 2017 eher stagnieren – allerdings auf hohem Niveau.
Themen: Andere Branchen; Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wirtschaftswachstum
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