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Deutschland

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1 18.07.2017 Germany Monitor
Parties not focusing enough on sustainability
Zusammenfassung: The debate over welfare policy in Germany appears to be paradoxical. Albeit steadily rising social spending, some critics believe that there is a social imbalance. But social security continues to have a positive impact while the welfare system is benefiting from the positive economic development. A further expansion of the welfare state is in the cards given not only the demographic trend but also the parties’ proposals in the current election campaigns. Sustainability of the welfare system is playing second fiddle only despite the fact that already taxpayers are burdened with avoidable costs.
Themen: Altersvorsorge; Demographie; Deutschland; Makroökonomie; Politik und Wahlen; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
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2 18.07.2017 Deutschland-Monitor
Parteien schreiben Zukunftsvorsorge zu klein
Zusammenfassung: Die sozialpolitische Debatte in Deutschland ist erscheint paradox. Trotz steigender Sozialausgaben konstatieren manche Kritiker eine soziale Schieflage. Aber der Sozialschutz wirkt weithin, während die Sozialsystem profitieren von der guten Konjunktur. Auch für die Zukunft scheint eine weitere Expansion des Sozialstaates angelegt, wenn man an die demografische Entwicklung denkt und zugleich die Vorschläge der Parteien im Wahlkampf betrachtet. Zukunftsvorsorge der Sozialsysteme spielt nur die zweite Geige, obwohl den Steuer- und Beitragszahlern schon jetzt vermeidbare Belastungen aufgebürdet werden.
Themen: Altersvorsorge; Demographie; Deutschland; Makroökonomie; Politik und Wahlen; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
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3 13.07.2017 Marktausblick Baufinanzierung
Deutschland-Monitor Baufinanzierung Q3/2017
Zusammenfassung: Wohneigentum bleibt erschwinglich. In Q3 2017 allerdings könnte aufgrund der hohen Preisdynamik die bundesweite Erschwinglichkeit erstmals wieder über 50 Indexpunkte steigen (zuletzt Ende 2014). Angesichts unserer Prognose von seitwärts laufender und im Jahr 2018 leicht höherer Hypothekenzinsen dürfte die Erschwinglichkeit also abnehmen.
Themen: Banken; Deutschland; Immobilien; Internationale Kapitalmärkte; Makroökonomie; Preise, Inflation; Wirtschaftswachstum; Wohnimmobilien
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4 10.07.2017 Talking Point
Robotics and automation outperform, backed by “Industry 4.0”
Zusammenfassung: The German mechanical engineering sector recently tripled its growth forecast for 2017, from 1% to 3% (both in real terms). Robotics and automation is an important growth driver; this sub-segment is likely to increase output by 7%, i.e. double the rate of the segment as a whole. The mega issue “Industry 4.0” plays a key role for this development. As this trend is gaining importance both in Germany and around the world, the medium-term outlook for the sub-segment remains excellent as well.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Technologie und Innovation
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5 07.07.2017 Aktuelle Themen
Ausblick Deutschland: Überhitzungsrisiken drohen
Zusammenfassung: Die deutsche Wirtschaft dürfte auch im zweiten Quartal ihr kräftiges Wachstumstempo beibehalten haben. Insbesondere der Konsum entwickelt sich dank zuletzt wieder sinkender Ölpreise und weiter kräftig steigender Beschäftigung günstiger als erwartet. Wir haben unsere BIP-Prognose für das Gesamtjahr auf 1,6% (1,3%) angehoben, was einer kalenderbereinigten Rate von 2% entspricht. Auch in 2018 dürfte das deutsche BIP mit 1,7% bereits das fünfte Jahr in Folge über der Potenzialrate von 1 ¼% wachsen. Die Outputlücke dürfte dann auf über 2pp steigen. Der enge Arbeitsmarkt könnte bei den Anfang 2018 anstehenden Tarifverhandlungen (Metall, Öffentlicher Sektor und Bau) zu steigenden Lohnabschlüssen von teilweise deutlich über 3% führen. Vor dem Hintergrund zusätzlicher fiskalischer Impulse nach der Bundestagswahl und einer weiterhin extrem lockeren Geldpolitik steigt das Überhitzungsrisiko zumindest in Teilbereichen der deutschen Volkswirtschaft zusehends an. Jedoch dürfte die Inflationsrate bis weit in das Jahr 2018 noch unter 2% liegen, nicht zuletzt weil wir keine Abwertung des EUR gegenüber dem USD mehr erwarten. (Weitere Themen dieser Ausgabe: Hauspreise; EZB-Politik)
Themen: Deutschland; Europäische Fragen; Geldpolitik; Immobilien; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik; Wohnimmobilien
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6 07.07.2017 Current Issues
Focus Germany: Overheating risks are looming
Zusammenfassung: The German economy is likely to have maintained its rapid growth rate in the second quarter. Consumer spending, in particular, has been stronger than expected thanks to the recent fall in oil prices and the continuing significant rise in employment levels. We have revised our GDP forecast for the whole year upwards to 1.6% (1.3%) which is equivalent to a calendar-adjusted rate of 2%. With an expected increase of 1.7% in 2018, German GDP is again likely to exceed the trend growth rate of around 1.25% – for the fifth successive year – and the positive output gap should widen to over two percentage points. The tight labour market could lead to increases in pay settlements of more than 3% during the round of collective pay bargaining (public sector, construction and metals) set to take place in early 2018, especially as these deals that are due to expire were originally negotiated some time ago, which signals some catch-up potential. Against the backdrop of additional fiscal stimuli after the Bundestag election, and monetary policy remaining extremely relaxed, the risk of overheating, at least in parts of the German economy, is increasing. However, the rate of (consumer price) inflation over the coming two years should remain below 2%, especially as we are not anticipating a depreciation of the euro against the US dollar. (Further topics: German house prices; The View from Berlin)
Themen: Deutschland; Europäische Fragen; Geldpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik
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7 06.07.2017 Aktueller Kommentar
Robotik und Automation dank Industrie 4.0 besonders dynamisch
Zusammenfassung: Kürzlich hat der deutsche Maschinenbau seine Wachstumsprognose für 2017 von real 1% auf 3% verdreifacht. Ein wichtiger Wachstumsmotor ist der Maschinenbaufachzweig Robotik und Automation, der seine Fertigung mit voraussichtlich 7% mehr als doppelt so stark ausweiten dürfte wie die Obergruppe. Für diesen großen Erfolg ist das Megathema Industrie 4.0 ein entscheidender Treiber. Da das Thema in Deutschland und der Welt immer wichtiger wird, bleiben auch die mittelfristigen Perspektiven des Fachzweigs überdurchschnittlich günstig.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Technologie und Innovation
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8 03.07.2017 Germany Monitor
The digital car: More revenue, more competition, more cooperation
Zusammenfassung: The traditional automobile industry and companies that, in the past, had no involvement in the sector, are working hard to create software solutions, driver assistance systems and other technologies that will make networked, autonomous, traffic jam and accident-free driving possible. That means the “digital car” in its ideal form is no longer a utopian vision for the future, but is instead gradually taking shape. However, the path to the digital car will be more of an evolution than a revolution. That is the result of factors on both the supply and demand side. They include the considerable development times in the industry and the longevity of its products, cars. Consumer preferences, which have been shaped over decades, are also unlikely to change over night. It will take several decades for digital cars to make up a significant proportion of cars on the road – that is unlikely to happen before 2040.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Digitalisierung; Elektrotechnik; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Verkehr
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9 29.06.2017 Monitor Unternehmensfinanzierung
Deutsches Kreditgeschäft etwas weniger dynamisch als die Konjunktur in Q1 2017
Zusammenfassung: Das Kreditvolumen mit Unternehmen und Selbstständigen hat im ersten Quartal so stark zugelegt wie seit der Finanzkrise nicht mehr (1,3% ggü. Vq. bzw. 2,2% ggü. Vj.). Allerdings blieb die Dynamik im Geschäft mit der Industrie verhalten, während es im Bau und Handel hervorragend lief. Verbünde und Auslandsbanken schnitten einmal mehr stark ab. Anleiheemissionen legten eine Verschnaufpause ein, Commercial Paper und das Leasing expandierten dagegen stark. Die deutsche Volkswirtschaft ist auch in Q1 robust gewachsen (BIP +0,6% ggü. Vq.), überraschenderweise vor allem getragen vom Außenbeitrag. Aber auch die Binnenkonjunktur setzte ihre positive Entwicklung fort, insbesondere der private Konsum: mit 13 Quartalen mittlerweile längster ununterbrochener Anstieg seit der Wiedervereinigung. Die BIP-Prognose für das Gesamtjahr wurde auf 1,6% angehoben, 2018 bestehen Überhitzungsrisiken.
Themen: Banken; Deutschland; Finanzmarkttrends; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Konjunktur; Makroökonomie; Wirtschaftswachstum
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10 19.06.2017 Deutschland-Monitor
Das "digitale Auto": Mehr Umsatz, mehr Konkurrenz, mehr Kooperation
Zusammenfassung: Die traditionelle Automobilindustrie sowie bislang branchenfremde Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an Software-Lösungen, Fahrassistenzsystemen und anderen Technologien, die ein vernetztes, autonomes, stau- und unfallfreies Fahren ermöglichen sollen. Das „digitale Auto“ in seiner Idealform ist somit keine utopische Zukunftsvision mehr, sondern nimmt allmählich Gestalt an. Der Weg zum „digitalen Auto“ wird allerdings eher einer Evolution statt einer Revolution gleichen. Dafür sprechen Faktoren auf der Angebots- und der Nachfrageseite. Zu nennen sind die langen Entwicklungszeiten in der Branche sowie die Langlebigkeit des Produkts Auto. Ferner dürften sich die seit Jahrzehnten gewachsenen Konsumpräferenzen nur langsam ändern. Es werden noch mehrere Jahrzehnte vergehen, bis das „digitale Auto“ den Pkw-Bestand weitgehend durchdrungen hat; vor 2040 wird dies wohl nicht der Fall sein.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Digitalisierung; Elektrotechnik; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Verkehr
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