Deutsche Bank Research
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28.05.2015
Falsche Wohnungspolitik erhöht Blasengefahr
Zusammenfassung: Die Politik sollte sich auf die Ausweitung der Bauaktivität in den Großstädten und Ballungsräumen konzentrieren, um den Preisdruck auf Wohnimmobilien zu reduzieren. In den letzten Monaten deutete sich eine nachlassende Baudynamik an. Falls sich diese Entwicklung manifestiert, steigt der Druck auf die Hauspreise abermals. Eine mögliche Ursache sind Kapazitätsrestriktionen, insbesondere ein Mangel an geeigneten Arbeitskräften im Ausbaugewerbe. Ein Zuwanderungsgesetz, welches gezielt auf Engpässe im Arbeitsmarkt ausgerichtet ist, könnte hier Abhilfe schaffen. Wird in den nächsten Monaten offensichtlich, dass die Baudynamik dauerhaft träge bleibt, sollte die Mietpreisbremse in den Ballungszentren nicht implementiert werden.
Themen: Bauwirtschaft; Demographie; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Immobilien; Städte; Wohnimmobilien; Wohnungspolitik
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13.05.2015
Medienbranche erfindet sich neu
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; E-Commerce; Gesellschaft / Konsumenten; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Medien/Werbung; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftstrends
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08.05.2015
Deutsche Industrie: Nur marginales Produktionsplus zum Jahresauftakt
Zusammenfassung: Trotz des nur marginalen Produktionsplus im deutschen Verarbeitenden Gewerbe im 1. Quartal 2015 halten wir unsere Produktionsprognose für das Gesamtjahr (real +1,5%) aufrecht. Die aktuelle Euroschwäche begünstigt die deutschen Exportbranchen. Gleichwohl wird von den Industrieunternehmen die aktuelle Lage sehr viel besser eingeschätzt als die erwartete Entwicklung in den kommenden Monaten. Dies dürfte z.B. auf anhaltende geopolitische Risiken und verschlechterte wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen in Deutschland zurückzuführen sein. Klar ist also, dass bei den Unternehmen nicht eitel Sonnenschein herrscht.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wirtschaftswachstum
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06.05.2015
Deutscher Stahl mit Zukunftschancen in einer global wachsenden Welt
Zusammenfassung: Bis 2025 bieten sich der deutschen Stahlindustrie gute Chancen für eine stabile und wirtschaftlich positive Zukunft. Dies setzt allerdings eine gewisse politische Vernunft hinsichtlich der Fortentwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen für die Stahlproduzenten und ihre Kundenbranchen am Standort Deutschland ebenso voraus wie einen global nur gemäßigten Ausbau der Stahlkapazitäten. Daneben sind auch alternative Szenarien mit größeren Risiken, Herausforderungen und Konsequenzen für die Standorte der deutschen Stahlindustrie und deren Beschäftigte denkbar - und durchaus keineswegs völlig unwahrscheinlich.
Themen: Automobilindustrie; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Energiepolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globalisierung; Handel; Innovation; Maschinenbau; Stahlindustrie
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04.05.2015
Euroschwäche und Branchen: Wer profitiert, wer verliert?
Zusammenfassung: Die positiven Effekte der aktuellen Euroschwäche überwiegen auf Branchenebene klar deren Nachteile. Vor allem Investitionsgüterhersteller profitieren von der steigenden preislichen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. 2014 erwirtschaftete z.B. die Automobilindustrie 45,5% ihres gesamten Umsatzes mit den Nicht-EWU-Ländern. Im Maschinenbau waren es knapp 43%. Auch Teile der Elektrotechnik sowie die Chemie- und Pharmaindustrie profitieren überdurchschnittlich von der jüngsten Abwertung des Euros.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Emerging markets; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globalisierung; Handel; Konjunktur; Maschinenbau; Stahlindustrie; Telekommunikation; Textilindustrie; Wechselkurse
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04.05.2015
Keine Entwarnung bei der Demografie
Zusammenfassung: Die neuen Bevölkerungsprojektionen des Statistischen Bundesamtes zeigen erneut die Herkulesaufgabe, die bei der Bewältigung des demografischen Wandels ansteht. Am Arbeitsmarkt droht die Schönwetterlage steigender Arbeitskräftezahlen schon im kommenden Jahrzehnt umzuschlagen, wenn die Zuwanderung ihr gegenwärtiges Zwischenhoch hinter sich lässt. Bei der Alterssicherung und der Pflege erfordern die steigende Lebenserwartung und die voraussichtliche Verdoppelung der Zahl Hochbetagter konsistente politische Antworten.
Themen: Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Wirtschaftspolitik
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30.04.2015
Ausblick Deutschland: Deutsches Sparverhalten vor QE-Herausforderungen
Zusammenfassung: Die Vermögenssituation der deutschen Haushalte hat sich 2014 weiter deutlich verbessert. Dank der guten Einkommenssituation konnten sie EUR 160 Mrd. neu anlegen. Zudem betrugen die Bewertungsgewinne existierender Geldanlagen EUR 53 Mrd. Insgesamt erhöhte sich das Bruttogeldvermögen der Haushalte dadurch von EUR 5 Bill. auf EUR 5,2 Bill. (180% des BIP). An der geringen Risikobereitschaft deutscher Anleger hat sich zwar grundsätzlich nichts geändert; risikotragende Anlagen machen weiterhin weniger als ein Viertel des Geldvermögens aus. Allerdings stieg der Anteil an den Neuanlagen auf 11%. Zudem wurden 2014 EUR 20,5 Mrd. Schulden neu aufgebaut. Beide Entwicklungen dürften vom Niedrigzinsumfeld geprägt sein und sich angesichts der geldpolitischen Aussichten 2015 fortsetzen.
Themen: Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Gesellschaft / Konsumenten; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Realwirt. Trends; Wirtschaftswachstum
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16.04.2015
Mindestlohn: Erste negative Effekte werden sichtbar
Zusammenfassung: Seit der Einführung des Mindestlohns sind mittlerweile etwa 100 Tage vergangen und Arbeitsministerin Andrea Nahles spricht bereits von einer Erfolgsgeschichte. Wir mahnen allerdings aufgrund erheblicher Wirkungsverzögerungen des Mindestlohns von EUR 8,50 je Stunde zur Vorsicht: Mittelfristig rechnen wir infolge der im internationalen Vergleich hohen Eingriffsintensität und nur weniger Ausnahmen unverändert mit deutlich negativen Effekten auf die Beschäftigung und einer Verfehlung der angestrebten Ziele einer gerechteren Einkommensverteilung und einer fiskalischen Entlastung. Mittelfristig gehen wir weiter von einem negativen Beschäftigungseffekt in Höhe von 800.000 Personen aus, wie wir ausführlich in unserer ex-ante Studie "Mindestlohn von EUR 8,50 je Stunde: Große Koalition auf dem Holzweg" darlegten.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Deutschland; Konjunktur
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30.03.2015
Ausblick Deutschland: Kräftiger Gegenwind für deutsche Exportwirtschaft trotz Euroabwertung
Zusammenfassung: Das Zusammenspiel von strukturell langsamerem Wachstum des Welthandels, zunehmender Lokalisierung der Produktion, demografischem Wandel, den von politischer Seite veränderten Rahmenbedingungen und einem sich weiter verschärfenden internationalen Wettbewerb dürfte auf mittlere Sicht eine erhebliche Herausforderung für die deutsche Exportwirtschaft darstellen. Die Binnenwirtschaft dürfte daher künftig wieder eine größere Rolle spielen. Die Politik kann helfen, diesen Wandel zu gestalten. Die deutschen Exporteure könnten dadurch mittelfristig noch stärker zu global agierenden Unternehmen werden, wobei die Reaktion auf Branchenebene unterschiedlich ausfallen dürfte. Die generierten Gewinne könnten für eine alternde, stärker binnenorientierte Volkswirtschaft in den nächsten Dekaden ein Segen sein.
Themen: Banken; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Europäische Fragen; EWU; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Handel; Kapitalmärkte; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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26.03.2015
Einheit in Vielfalt? Trends & Treiber von Immobilienbesteuerung in Europa und Deutschland
Zusammenfassung: Die Besteuerung von Immobilien hat hohe volkswirtschaftliche Bedeutung, da sie Angebot, Nachfrage und Transaktionskosten auf Immobilienmärkten beeinflusst und hierbei auf Kapitalallokation, Vermögensbildung, Immobilienfinanzierung sowie Marktstabilität wirkt. Auch sind Immobiliensteuern besonders für subnationale Gebietskörperschaften eine wichtige Einnahmequelle. In Europa gestaltet sich Immobilienbesteuerung teils sehr unterschiedlich. Es gibt aber einige parallele Entwicklungen: Neben Einschränkungen der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen in einigen Ländern ist fiskalischer Konsolidierungsdruck ein wichtiger Treiber für Anpassungen. Das gilt europaweit und auch in Deutschland, wo dies vor allem die Entwicklungen von Grund- und und Grunderwerbsteuer in den letzten Jahren zeigen.
Themen: Deutschland; Europäische Fragen; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Immobilien; Steuerpolitik; Wohnimmobilien
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