Deutsche Bank Research
6 · 7 · 8 · 9 · 10 · 11 · 12 · 13 · 14 · 15previous Page - vorherige Seitenext Page - naechste Seite
Datum
Titel
Größe
30.03.2015
Ausblick Deutschland: Kräftiger Gegenwind für deutsche Exportwirtschaft trotz Euroabwertung
Zusammenfassung: Das Zusammenspiel von strukturell langsamerem Wachstum des Welthandels, zunehmender Lokalisierung der Produktion, demografischem Wandel, den von politischer Seite veränderten Rahmenbedingungen und einem sich weiter verschärfenden internationalen Wettbewerb dürfte auf mittlere Sicht eine erhebliche Herausforderung für die deutsche Exportwirtschaft darstellen. Die Binnenwirtschaft dürfte daher künftig wieder eine größere Rolle spielen. Die Politik kann helfen, diesen Wandel zu gestalten. Die deutschen Exporteure könnten dadurch mittelfristig noch stärker zu global agierenden Unternehmen werden, wobei die Reaktion auf Branchenebene unterschiedlich ausfallen dürfte. Die generierten Gewinne könnten für eine alternde, stärker binnenorientierte Volkswirtschaft in den nächsten Dekaden ein Segen sein.
Themen: Banken; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Europäische Fragen; EWU; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Handel; Kapitalmärkte; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
load Pdf 2204k 
26.03.2015
Einheit in Vielfalt? Trends & Treiber von Immobilienbesteuerung in Europa und Deutschland
Zusammenfassung: Die Besteuerung von Immobilien hat hohe volkswirtschaftliche Bedeutung, da sie Angebot, Nachfrage und Transaktionskosten auf Immobilienmärkten beeinflusst und hierbei auf Kapitalallokation, Vermögensbildung, Immobilienfinanzierung sowie Marktstabilität wirkt. Auch sind Immobiliensteuern besonders für subnationale Gebietskörperschaften eine wichtige Einnahmequelle. In Europa gestaltet sich Immobilienbesteuerung teils sehr unterschiedlich. Es gibt aber einige parallele Entwicklungen: Neben Einschränkungen der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen in einigen Ländern ist fiskalischer Konsolidierungsdruck ein wichtiger Treiber für Anpassungen. Das gilt europaweit und auch in Deutschland, wo dies vor allem die Entwicklungen von Grund- und und Grunderwerbsteuer in den letzten Jahren zeigen.
Themen: Deutschland; Europäische Fragen; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Immobilien; Steuerpolitik; Wohnimmobilien
load Pdf 472k 
17.03.2015
Investitionsschwäche im Gesundheitswesen
Zusammenfassung: Das deutsche Gesundheitswesen ist seit etwa 2009 durch eine Investitionsschwäche charakterisiert. Ein Grund dafür liegt in den gesunkenen öffentlichen Zuschüssen für die Branche. Diese Entwicklung birgt Risiken, denn nur eine regelmäßige Erneuerung medizinischer Geräte und Anlagen dürfte die hohe Behandlungsqualität in Deutschland dauerhaft sichern. Niedrigere Investitionen im Gebäudebereich würden dagegen vor allem bedeuten, die aktuell bestehenden Überkapazitäten bei Krankenhäusern zu reduzieren.
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesundheitswesen; Privatisierung/Liberalisierung; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
load Pdf 
06.03.2015
Deutsche Industrie erleidet Einbußen im Russlandgeschäft
Zusammenfassung: Deutschland exportierte 2014 Waren im Wert von über EUR 1,1 Bill. (+3,7%) und stellte damit einen neuen Exportrekord auf. Die deutschen Ausfuhren nach Russland sanken dagegen aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Probleme des Landes um 18%, in einzelnen Branchen sogar um mehr als 30%. Der Anteil Russlands an den gesamten deutschen Ausfuhren ist zwar inzwischen auf nur noch 2,6% gesunken (2013: 3,3%; 2012: 3,5%). Für einzelne Branchen und Unternehmen sind die rückläufigen Ausfuhren nach Russland dennoch schmerzhaft. Auch für 2015 erwarten wir einen deutlichen Rückgang der Russlandexporte. Unter den großen Industriebranchen dürfte der deutsche Maschinenbau darunter am meisten leiden, denn hier zählt Russland noch immer zu den größten ausländischen Absatzmärkten.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Handel; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wirtschaftswachstum
load Pdf play audio 
04.03.2015
Unternehmensfinanzierung & Konjunktur in Deutschland
Zusammenfassung: Im Schlussquartal 2014 blieb das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen schwach (-0,1% ggü. Vq.). Die Talfahrt bei den Krediten an das Verarbeitende Gewerbe beschleunigte sich, während es im Dienstleistungssektor ein solides Plus gab. Die öffentlich-rechtlichen Banken erlebten einen Rückschlag, private und genossenschaftliche Institute schnitten dagegen gut ab. Bei den Finanzierungsalternativen überzeugten das Anleihe- und das Leasinggeschäft. Die deutsche Volkswirtschaft wuchs zum Jahresende hin überraschend stark (+0,7% ggü. Vq.). Das lag vor allem an einer kräftigen Expansion des privaten Konsums und der Bauinvestitionen, während vom Außenhandel und den Investitionen der Unternehmen nur moderate Impulse ausgingen. Die Wachstumsprognose für 2015 wurde deutlich auf 2,0% angehoben.
Themen: Arbeitsmarkt; Banken; Bauwirtschaft; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Handel; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Konjunktur; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
load Pdf 452k 
03.03.2015
Flexi-Rente: Nicht in die falsche Richtung laufen
Zusammenfassung: Die Rentenpolitik der großen Koalition hat Schlagseite. Seit Inkrafttreten der Rente mit 63 im letzten Sommer verabschieden sich jeden Monat durchschnittlich 33.000 Arbeitnehmer mit voller Rente vorzeitig in den Ruhestand. Das macht den weithin beklagten Fachkräftemangel noch brisanter. Die als Gegengewicht geplante Flexi-Rente scheint derzeit jedoch auf Eis zu liegen. Den Koalitionsparteien fällt es anscheinend schwer, sich auf ein Konzept zu einigen. Die SPD strebt vor allem mehr Flexibilität bei Teilrenten vor der Regelaltersgrenze an, während viele in der CDU/CSU bessere Anreize für einen späteren Rentenbezug fordern.
Themen: Altersvorsorge; Arbeitsmarktpolitik; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
load Pdf 
02.03.2015
Ausblick Deutschland: Höheres Wachstum und Löhne, Sparer weiter vorsichtig
Zusammenfassung: Die deutsche Konjunktur beendete das Jahr 2014 mit einem starken Wachstum (+0,7% Q4 gegenüber +0,1% Q3). Haupttreiber war der private Konsum, der einen deutlichen Schub durch den Ölpreisrückgang erhielt. Wir erhöhen unsere Prognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2015 von 1,4% auf 2,0%. Dies ist auf den deutlich höheren statistischen Überhang und die Anhebung der BIP-Prognose für das 1. Quartal 2015 auf 0,5% gg. Vq., in dem der erneute Ölpreisrückgang dem Konsum einen kräftigen Schub geben dürfte, zurückzuführen.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
load Pdf 2067k 
18.02.2015
Open Data – kaum diskutiertes Datenpotenzial
Zusammenfassung: Kommerziell und datenschutztechnisch mag die Big Data- bzw. Datenanalyse-Debatte bereits eine Grundlage haben. Aber fernab der Diskussion um Monetarisierung und Datenmissbrauch existiert auch eine Welt, in der Datenanwendungen, unabhängig von ihrem Datenvolumen, einen wertvollen ökonomischen Nutzen für die Gesellschaft stiften. Unsere zunehmend digitale sowie datengetriebene Ökonomie erlaubt es uns, Effizienz- und Produktivitätspotenziale schneller aufzudecken und auf den Prüfstand zu stellen. Der Wunsch nach mehr Transparenz, Partizipation und Kollaboration liefert dabei einen wertvollen Treiber, um am Ende auch mit neuen Formen demokratischer Prozesse zu experimentieren. Die anfangs exponentiell wachsenden Daten sowie deren intelligente Auswertung bieten den notwendigen fruchtbaren Nährboden für Innovation und Wirtschaftswachstum im digitalen Zeitalter.
Themen: Arbeitsmarkt; Bildung; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Freie Berufe; Gesellschaft / Konsumenten; Globalisierung; Immaterielle Güter; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Makroökonomie; Medien/Werbung; Mittelstand; Nachhaltigkeit; Privatisierung/Liberalisierung; Sozio-ökon. Trends; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
load Pdf play audio 
11.02.2015
Biotechnologie: Finanzierungslücke gefährdet Wettbewerbsfähigkeit
Zusammenfassung: Die Biotechnologie gilt als eine der Schlüsseltechnologien für den Produktionsstandort Deutschland. Während in Deutschland die Biotechnologie-Forschung auf einem Spitzenniveau stattfindet und Fördermittel eine Unternehmensgründung in der Branche erleichtern, bestehen bei jungen Unternehmen im Anschluss an die Gründungsfinanzierung häufig Finanzierungsengpässe. Ein Indiz für die schlechte Finanzierungssituation ist, dass das pro Unternehmen durchschnittlich verfügbare Risikokapital in den USA rd. viermal so hoch ist wie in Deutschland. Diese Finanzierungslücke kann das Ziel der deutschen Hightech-Strategie gefährden, Schlüsseltechnologien im Inland zu stärken.
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesundheitswesen; Globalisierung; Immaterielle Güter; Mittelstand; Steuerpolitik; Technologie und Innovation
load Pdf 514k 
06.02.2015
Deutsche Industrie: versöhnlicher Jahresabschluss, verbesserter Ausblick 2015
Zusammenfassung: Die Industrieproduktion in Deutschland ist 2014 um real 1,9% gestiegen. Das 4. Quartal trug dabei zum versöhnlichen Jahresabschluss bei, denn der noch im Herbst von uns erwartete Produktionsrückgang zum Jahresende 2014 blieb aus. Auch der Ausblick für 2015 hat sich verbessert. Die deutsche Industrie erhält von der Abwertung des Euro, die sich schneller und stärker als erwartet vollzieht, sowie vom überraschend kräftig gesunkenen Ölpreis Rückenwind. Wir haben daher kürzlich unsere Prognose für die Industrieproduktion im Jahr 2015 von real ¾% auf 1,5% angehoben.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wechselkurse
load Pdf play audio 
6 · 7 · 8 · 9 · 10 · 11 · 12 · 13 · 14 · 15previous Page - vorherige Seitenext Page - naechste Seite
 
 
Bundestagswahl 2017
Brexit
Interaktive Landkarten
Copyright © 2017 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main