Deutsche Bank Research
2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10 · 11previous Page - vorherige Seitenext Page - naechste Seite
Datum
Titel
Größe
13.11.2015
KONZEPT Ausgabe 06
Zusammenfassung: Kann eine Immobilienblase zweimal platzen? Weniger als ein Jahrzehnt, nachdem der Immobiliencrash zur größten Finanzkrise seit Generationen führte, ist weltweit ein erneuter Immobilienpreis-Boom zu verzeichnen. Abgesehen von gelegentlichem Gejammer über die neuerdings wieder unglaublich hohen Hauspreise in London oder New York findet das Thema bei politischen Entscheidungsträgern und Investoren jedoch weit weniger Beachtung, als es verdient. In unseren vier Features in dieser Ausgabe von „Konzept“ machen wir Sie deshalb auf einer Reise um die Welt mit den dringlichsten Problemen zum Thema Immobilienmarkt vertraut.

Unser Leitartikel analysiert, wie fallende Hauseigentümerzahlen in den USA den traditionellen amerikanischen Traum vom eigenen Haus revolutionieren und welche weitreichenden Folgen dieser Trend in absehbarer Zukunft haben könnte. Während sich Mietwohnungen und -häuser in Amerika erst langsam etablieren, sind sie in Deutschland schon seit langem die bevorzugte Wahl. In unserem zweiten Feature geht es deshalb um die jüngsten gesetzgeberischen Maßnahmen zur Begrenzung der Mieten in einigen deutschen Städten und um die voraussichtlich damit verbundenen unerwünschten langfristigen Folgen. Unser nächster Stop ist London, wo die Hauspreise unablässig steigen, so jedenfalls der allgemeine Eindruck. In unserem Feature über 1a-Immobilien in der britischen Hauptstadt analysieren wir die Risiken, die mit einer derart unbekümmerten Sichtweise verbunden sind. Abschließend geht es nach Japan. Dort liegen die Immobilienpreise zwar nach wie vor weit unter ihrem Rekordniveau von 1990, doch verschiedene Faktoren, darunter die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, tragen derzeit zu einer neu entstehenden Immobilienblase bei.

Des Weiteren behandelt diese Ausgabe von „Konzept“ die jüngste Einwanderungskrise in Europa und beleuchtet die Facetten des Arguments, dass Deutschland dadurch eine einzigartige Gelegenheit zum Wandel und zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Zukunft erhält. Apropos Zukunft: In zwei weiteren Beiträgen schauen wir uns an, wie traditionelle Geschäftsmodelle mit destabilisierenden technologischen Entwicklungen zurechtkommen – wie Banken den Kampf gegen die Blockchain-Technik aufnehmen und wie das gute alte Fernsehen auf Online-Video reagiert. Auch die Aussichten auf Konsolidierung im Bankensektor in Spanien und Italien werden erörtert, ebenso wie das Prinzip der wahrscheinlichkeitsbasierten Buchführung („Confidence Accounting“).

Machen Sie diese Reise mit uns und schauen Sie sich an, was „Konzept“ Nr. 06 zu bieten hat.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Aufsicht und Regulierung; Banken; Branchen / Rohstoffe; Demographie; Deutschland; Erdgas; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Gesellschaft / Konsumenten; Gewerbeimmobilien; Handel; Immobilien; Innovation; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Internet; Kapitalmärkte; Makroökonomie; Medien/Werbung; Politik und Wahlen; Preise, Inflation; Sozialpolitik; Sozio-ökon. Trends; Städte; Technologie und Innovation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum; Wohnimmobilien; Wohnungspolitik
load Pdf load Pdf 
13.11.2015
Kapitalstock vieler Industriebranchen bröckelt in Deutschland
Zusammenfassung: Im deutschen Verarbeitenden Gewerbe lag das reale Nettoanlagevermögen 2013 um 0,8% unter dem Wert von 2000. Die Durchschnittsbetrachtung verdeckt jedoch die Tatsache, dass nur vier von 19 Industriebranchen ihren Kapitalstock gegenüber 2000 ausgebaut haben. Auffällig ist die hohe Bedeutung der Automobilindustrie. Die Nettoanlageinvestitionen dieser Branche übertrafen von 1995 bis 2006 sowie seit 2009 die Nettoanlageinvestitionen aller anderen Industriesektoren zusammen. Die Autoindustrie erhöhte ihr reales Nettoanlagevermögen in Deutschland von 2000 bis 2013 um knapp 38%. Bei den energieintensiven Branchen setzt sich dagegen der seit Jahren zu beobachtende Trend eines sinkenden Kapitalstocks in Deutschland fort. Sollten sich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland künftig verschlechtern, erwarten wir, dass die Industrieunternehmen ihre Investitionen noch stärker im Ausland tätigen.
Themen: Arbeitsmarktpolitik; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Dienstleistungen; Elektrotechnik; Energiepolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Makroökonomie; Maschinenbau; Mittelstand; Realwirt. Trends; Stahlindustrie; Textilindustrie; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftswachstum
load Pdf play audio 
11.11.2015
Flüchtlingszustrom hält ungebremst an
Zusammenfassung: Der Flüchtlingszustrom nach Deutschland hält ungebremst an. Die Anzahl der Asylanträge kletterte im bisherigen Jahresverlauf auf rund 290.000. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahr mehr als eine Verdoppelung dar. Zudem stieg die Zahl der anhängigen, noch nicht entschiedenen Verfahren kräftig an. Allein in den 12 Monaten von September 2014 bis August 2015 hat sie sich von 190.500 auf 346.000 fast verdoppelt. Das entspricht 54% aller in der EU anhängigen Verfahren.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Bildung; Demographie; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Makroökonomie; Wirtschaftswachstum
load Pdf 
10.11.2015
Deutsche Industrie: 2016 kaum mehr als Stagnation
Zusammenfassung: Die Industrieproduktion in Deutschland dürfte 2015 real um rd. 0,5% steigen. Für 2016 rechnen wir in etwa mit einer „schwarzen Null“. Damit würde sich die seit 2012 anhaltende Phase mit relativ geringen konjunkturellen Ausschlägen bei der Industrieproduktion fortsetzen. Die in den letzten Monaten recht stabile Entwicklung der Erzeugerpreise spricht ebenfalls für eine ruhige Industriekonjunktur. Unsere Prognose zur Industrieproduktion impliziert, dass der Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung 2015 und 2016 sinkt.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Textilindustrie; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftswachstum
load Pdf 662k 
05.11.2015
Ausblick Deutschland: Binnenkonjunktur läuft – aber keine Übertreibungen
Zusammenfassung: Seit unserem letzten Ausblick Deutschland wurden einige zum Teil enttäuschende Konjunkturdaten veröffentlicht, die Sorgen um die deutsche Konjunktur befeuerten. Wir glauben nicht, dass dies Revisionen unserer BIP-Prognosen nötig macht. Die schwachen Daten aus der Industrie dürften wie im letzten Jahr durch Ferieneffekte spürbar überzeichnet worden sein. Allerdings besteht das Risiko, dass die Auslandsnachfrage noch hinter unserer vorsichtigen Schätzung zurückbleibt. Dies wird jedoch durch Aufwärtsrisiken bei der kräftigen Binnenkonjunktur ausgeglichen. So hat der Beschäftigungsaufbau zuletzt wieder an Tempo zugelegt. Aufgrund der Zuwanderungsdynamik über die Sommermonate reduzieren wir unsere Budgetprognose für 2015 und 2016. Relativ zum Bruttoinlandsprodukt erwarten wir nun ein Plus von 0,3% und 0,0% (zuvor 0,7% und 0,5%).
Themen: Arbeitsmarkt; Automobilindustrie; Demographie; Deutschland; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Gesellschaft / Konsumenten; Kapitalmärkte; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Sozialpolitik; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftswachstum
load Pdf 1447k 
03.11.2015
Flüchtlingszustrom: Eine Chance für Deutschland
Zusammenfassung: Der Flüchtlingsstrom hebt die Nettozuwanderung nach Deutschland auf den Höchstwert von über 1 Million. Damit könnte Deutschland unter den OECD-Ländern die USA als traditionell größtes Einwanderungsland ablösen. Dies stellt Deutschland vor die schwierige und mit erheblichen Kosten verbundene Herkulesaufgabe, die Flüchtlinge zu integrieren und den Angebotsschock am Arbeitsmarkt abzufedern. Gleichzeitig sind die Flüchtlinge eine Chance für das alternde Deutschland, in dem Arbeitskräfte knapp werden und die wirtschaftliche Dynamik zu erodieren droht. In einem von uns skizzierten Win-Win-Szenario könnte Deutschland seine Position als wirtschaftliches Powerhouse Europas festigen und als Einwanderungsland deutlich an Attraktivität gewinnen. Eine anhaltend hohe Nettozuwanderung dämpft den demografisch bedingten Rückgang der Trendwachstumsrate deutlich. Anstatt sich der Stagnation zu nähern, könnte das Trendwachstum auch in 10 bis 15 Jahren noch 1% betragen. Davon profitierten auch Sozialsysteme.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Bildung; Demographie; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Makroökonomie; Migration; Wirtschaftswachstum
load Pdf 1023k 
27.10.2015
Logistik in Deutschland: Vorerst nur geringe Dynamik
Zusammenfassung: Der Logistikstandort Deutschland ist geprägt von innovativen und diversifizierten Unternehmen sowie von sehr guten Standortfaktoren. Konjunkturelle und strukturelle Gründe sprechen jedoch dafür, dass das Umsatzwachstum in den nächsten Jahren relativ moderat ausfällt. So konnte der Sektor zwischen 2003 und 2008 seinen nominalen Umsatz um 4,6% pro Jahr steigern. Im Anschluss an die Rezession, also von 2009 bis 2014, sank die Zuwachsrate auf 3,4% p.a. (bei etwas niedrigerer Inflationsrate). In den nächsten fünf Jahren dürfte das jahresdurchschnittliche nominale Umsatzwachstum eher zwischen 2 und 3% liegen. Damit würde der Sektor die Umsatzschwelle von EUR 300 Mrd. überschreiten. Die Logistikwirtschaft wird weiterhin im Fokus staatlicher Regulierung stehen; dies gilt vor allem für die bedeutende Transportsparte.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globalisierung; Handel; Intern. Beziehungen; Konjunktur; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Umweltpolitik; Verkehr; Verkehrspolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftswachstum
load Pdf 430k 
07.10.2015
Heterogener Maschinenbau mit Potenzial: Durchschnittsbetrachtung verstellt Blick
Zusammenfassung: Der deutsche Maschinenbau durchlebt derzeit eine Stagnationsphase. Der heimische Maschinenbau erlitt im Zuge der globalen Wirtschaftskrise 2008/09 einen Fertigungseinbruch (2009: real -26%). 2010 und 2011 folgten zweistellige Produktionszuwächse. Seitdem geht es mit der eigentlich recht zyklischen Industriebranche nur noch seitwärts. Anfang 2015 überwog unter den deutschen Maschinenbauern noch der Optimismus. Infolge der allmählichen globalen Wachstumseintrübung blieb die Entwicklung der Aufträge 2015 allerdings hinter den hohen Erwartungen zurück. Die Fertigung wird deshalb nach unserer Prognose auch 2015 nicht wachsen. Das Produktionsergebnis in einzelnen Sparten des Maschinenbaus fällt jedoch durchaus unterschiedlich aus.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Emerging markets; Energiewirtschaft; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Handel; Konjunktur; Maschinenbau; Wirtschaftsstruktur
load Pdf 286k 
05.10.2015
Fährt die Wohnungspolitik an die Wand?
Zusammenfassung: Der Abbau des Nachfrageüberhangs im Wohnungsmarkt wird ohne massive Ausweitung der Bauaktivität viele Jahre dauern. Dadurch droht die bisherige Preisnormalisierung erst zu Preisübertreibungen zu führen und dann in einer Marktkorrektur zu enden. Die volkswirtschaftlichen Kosten dieses Szenarios sind hoch. Diese könnten durch verbesserte Abschreibungsbedingungen auf Neubauten in den Großstädten und Metropolregionen vermieden werden.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Geldpolitik; Immobilien; Kapitalmärkte; Konjunktur; Preise, Inflation; Sozialpolitik; Städte; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum; Wohnimmobilien; Wohnungspolitik
load Pdf play audio 
02.10.2015
Ausblick Deutschland: Migration, Metropolregion, Inflation
Zusammenfassung: Trotz der Eintrübung des externen und des Finanzmarktumfeldes haben wir unsere Prognose für das BIP-Wachstum in 2016 von 1,7% auf 1,9% angehoben. Unsere Prognose für 2015 bleibt unverändert bei 1,7%. Die Treiber sind ein höheres reales Konsumwachstum, das vom niedrigeren Ölpreis und einer hohen Zuwanderung gestützt wird. Letzteres sollte den Konsum (staatlich und privat) um ½%-Punkt und das BIP um ¼%-Punkt erhöhen. Dagegen haben wir unsere Exportprognose angesichts der sich abzeichnenden Schwäche in den Emerging Markets und der bislang schwächer als erwartet ausgefallenen Abwertung des Euro moderat gesenkt. Der höhere Konsum treibt zudem das Importwachstum. Dies dämpft den Außenbeitrag. Beim Außenhandel bestehen unseres Erachtens vor allem wegen der Emerging Markets Abwärtsrisiken.
Themen: Bildung; Demographie; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Gewerbeimmobilien; Immobilien; Konjunktur; Makroökonomie; Migration; Preise, Inflation; Städte; Wechselkurse; Wirtschaftswachstum; Wohnimmobilien; Wohnungspolitik
load Pdf 4585k 
2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10 · 11previous Page - vorherige Seitenext Page - naechste Seite
 
 
Bundestagswahl 2017
Brexit
Interaktive Landkarten
Copyright © 2017 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main