Deutsche Bank Research
1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10previous Page - vorherige Seitenext Page - naechste Seite
Datum
Titel
Größe
16.12.2016
Ausblick Deutschland: Ausblick 2017 - solide, trotz nachlassendem Rückenwind
Zusammenfassung: Das deutsche BIP-Wachstum dürfte 2017 nach der ausgeprägten Dynamik der zwei Vorjahre etwas nachlassen. Mit 1,1% könnte sich die Wachstumsrate 2017 zwar nahezu halbieren. Dies ist aber zur Hälfte der geringeren Zahl von Arbeitstagen geschuldet. Die Binnenkonjunktur bleibt dank robustem Konsum und Bau der Wachstumsanker der deutschen Wirtschaft. Die weltwirtschaftliche Dynamik dürfte 2017 zwar etwas zunehmen; die Nachfrage nach deutschen Exporten aber zurückhaltend bleiben. Die politische Unsicherheit vor allem in Europa und die Ungewissheit über den Ausblick für den globalen Freihandel sollten die Ausrüstungsinvestitionen in einem Umfeld moderater Nachfrage dämpfen. Die EZB hat den Einstieg in den Ausstieg aus ihrem Anleihekaufprogramm angekündigt. Das europäische Zinsniveau dürfte aber 2017 zumindest am kurzen Ende auf Niedrigstniveau verharren.
Themen: Andere Branchen; Arbeitsmarkt; Automobilindustrie; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Brexit; Deutschland; Europäische Fragen; Europapolitik; Geldpolitik; Gewerbeimmobilien; Handel; Immobilien; Konjunktur; Migration; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wechselkurse; Wirtschaftswachstum
load Pdf 2025k 
15.12.2016
Hochburg der Stabilität: Was Deutschland so erfolgreich macht
Zusammenfassung: Deutschland ist Stabilitätsanker mit unangefochtener Führungsrolle in Europa und befindet sich als einziges Land auf annähernd gleicher Augenhöhe mit den USA. Dies basiert auf vielen, sich zum Teil bedingenden und verstärkenden strukturellen Faktoren, die wir in fünf Gruppen einteilen: (1) Stabilitäts- und wachstumsorientierte Makropolitik (2) Ordo-liberal geprägte Institutionen (3) Global aufgestellte – strukturell einzigartige – Unternehmen (4) Ein ausgleichendes Sozialsystem mit kooperativen Tarifpartnern (5) Eine langfristige Orientierung von Unternehmen und Bürgern mit der Bereitschaft, auf sofortige Belohnung zu verzichten – dem ultimativ wichtigsten Erfolgsfaktor! Die Kombination aus innovativen, international aufgestellten Firmen, funktionierenden Institutionen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern wird unserer Meinung nach auch zukünftig Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand sichern. Die deutsche Politik steht damit vor der großen Herausforderung, die Eurozone zusammenzuhalten. Sollten in wichtigen Partnerländern eurokritische Strömungen die Oberhand gewinnen und damit die disruptiven Risiken steigen, könnte es auch in Deutschland zu einer Neueinschätzung der Kosten und Nutzen kommen.
Themen: Bildung; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Globalisierung; Handel; Immaterielle Güter; Innovation; Intern. Beziehungen; Intern. Wirtschaftsordnung; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Sozialpolitik; Sozio-ökon. Trends; Technologie und Innovation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
load Pdf 631k 
28.11.2016
Krümel oder Kuchen – wie stark profitiert Frankfurts Immobilienmarkt vom BREXIT?
Zusammenfassung: Die Frage nach den Folgen des Brexits für die EU, Großbritannien und Deutschland dürfte noch für einige Zeit unbeantwortet bleiben. Zu hoch ist die politische Unsicherheit und die Austrittsszenarien reichen von einer Trennung im Streit bis hin zu einem zweiten Referendum. Aktuell darf man aber davon ausgehen, dass Frankfurt einer der Gewinner des Brexits ist. Angesichts der Größenverhältnisse zwischen London und Frankfurt könnten Londoner Krümel schon Frankfurter Kuchen sein. Mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Frankfurt dürfte auch die Immobiliennachfrage anziehen. Am Frankfurter Büromarkt ist das zusätzliche Nachfragepotential willkommen, gleicht es doch strukturell bedingte Nachfragerückgänge im Finanzsektor aus und führt tendenziell zu einem weiteren Leerstandsabbau und steigenden Mieten. Eine unterstellte Zuwanderung von 5.000 Bürobeschäftigten dürfte insbesondere in innenstadtnahe und hochpreisige Teilmärkte erfolgen. Da sich auf diese Teilmärkte auch die Neubautätigkeit konzentriert, werden positive Nachfrageeffekte allerdings verwässert. Am Frankfurter Wohnungsmarkt zeichnen sich durch eine mögliche Zuwanderung von Arbeitskräften infolge der bestehenden Nachfrageüberhänge eher Nachteile ab. Die Preisdynamik und das Wohnungsdefizit bleiben auf absehbare Zeit hoch. 5000 zusätzliche Wohnungen und ein entsprechend hohes Wohnungsdefizit dürften die Preise um mehr als EUR 100 pro m² erhöhen. Dank Niedrigzinsumfeld sind Kaufpreise zwar weiterhin erschwinglich, hängen aber stark von der künftigen Zinsentwicklung ab.
Themen: Banken; Brexit; Deutschland; Europäische Fragen; Gewerbeimmobilien; Globale Finanzmärkte; Immobilien; Städte; Steuerpolitik; Wohnimmobilien; Wohnungspolitik
load Pdf 438k 
07.11.2016
Deutschland muss mit China Tacheles reden
Zusammenfassung: Offensichtlich war die chinesische Regierung not amused, als Wirtschaftsminister Gabriel, angesichts der immer länger werdenden Liste deutscher Technologieunternehmen, die durch chinesische Investoren aufgekauft werden, Klartext mit Blick auf die fehlende Reziprozität bei den chinesischen Investitionsbedingungen für deutsche Unternehmen redete. Allein im ersten Halbjahr investierten chinesische Unternehmen Presseberichten zufolge mindestens EUR 8 Mrd. in deutsche Unternehmen.
Themen: Asien; Deutschland
load Pdf 
28.10.2016
Ausblick Deutschland: Schwache Industrieproduktion dämpft Lohnwachstum
Zusammenfassung: Das deutsche Lohnwachstum verlangsamte sich im ersten Halbjahr 2016 und einige Faktoren dürften auch einer Erholung im Jahr 2017 im Weg stehen. Aufgrund eines Mismatches von Qualifikationen sowie erheblichen Immigrationsströmen hat der Arbeitskräftemangel nur begrenzt Auswirkungen. Ein höherer Reallohnzuwachs hat die Lohnstückkosten hochgetrieben und die Rentabilität von Unternehmen belastet, welche außerdem durch geringes Produktivitätswachstum geschwächt sind. Zurückhaltende Tarifabschlüsse in 2016 sehen lediglich ein durchschnittliches Lohnwachstum von 2% für 2017 vor. Trotz des Anstiegs des gesetzlichen Mindestlohns um 4% dürfte die gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung nur um 2 ½% ansteigen. Im nächsten Jahr dürfte das Wachstumstempo bei der Industrieproduktion in Deutschland nach unserer Prognose auf real 0,5% sinken. Hinsichtlich der Produktion der großen deutschen Industriebranchen erwarten wir für 2017 keine größeren Ausreißer. Ebenfalls in dieser Ausgabe: „EZB: Entschieden wird im Dezember.“
Themen: Andere Branchen; Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Automobilindustrie; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Geldpolitik; Handel; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Stahlindustrie; Textilindustrie; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
load Pdf 1139k 
26.10.2016
Logistik: Schwaches Umfeld - Trendwende nicht in Sicht
Zusammenfassung: Der Welthandel dürfte in den nächsten drei bis fünf Jahren nur in etwa so stark wachsen wie das globale BIP. Diese strukturell geringere Dynamik wird sich – wie schon in den letzten Jahren – in einem niedrigeren Wachstum der globalen und regionalen Gütertransportströme widerspiegeln. Deutschland als offene, exportorientierte Volkswirtschaft und insbesondere die deutsche Logistikwirtschaft werden diese Entwicklung weiterhin negativ zu spüren bekommen. Das Umsatzwachstum in der Branche dürfte in den kommenden Jahren mit durchschnittlich 2% p.a. (nominal) unter dem langfristigen Durchschnitt liegen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Globalisierung; Handel; Informationstechnologie; Intern. Beziehungen; Mittelstand; Realwirt. Trends; Verkehr; Verkehrspolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
load Pdf 1511k 
04.10.2016
Ausblick Deutschland: Schwierige Zeiten für deutsche Sparer
Zusammenfassung: Die Auswirkungen der Niedrig- und Negativzinspolitik auf die Renditen der Finanzvermögen deutscher Privathaushalte hielten sich bislang in Grenzen, die nominale Gesamtrendite betrug im Schnitt der letzten vier Jahre 3,4%. Selbst nominale Renditen auf zinstragende Anlagen sind erst 2015 unter 2% gerutscht, da ein hoher Anteil längerfristiger und meist höher verzinslicher Anlagen die Wirkung wegbrechender Marktrenditen dämpfte. Hohe und stabile Bewertungsgewinne haben die Gesamtrendite in den letzten Jahren ebenfalls gestützt. Nicht zuletzt das QE-Programm der EZB dürfte diese begünstigt haben. Zinserträge und Bewertungseffekte dürften 2016 und 2017 stärker belasten. Auch die Einkommensrenditen anderer Anlagen dürften sinken. Der Raum für weitere deutliche Bewertungsgewinne dürfte begrenzt sein. Im Jahr 2017 könnte die reale Gesamtrendite sogar (wieder) negativ werden.
Themen: Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Wirtschaftswachstum
load Pdf 2045k 
02.09.2016
Ausblick Deutschland: Niedrige Zinsen und politische Unzufriedenheit lassen Deutsche risikofreudiger werden
Zusammenfassung: Wir erhöhen die BIP-Prognose für 2016 auf 1,9% (von 1,7%). Für das Jahr 2017 senken wir unsere Wachstumsprognose auf 1,0% (von 1,3%). Ein etwas schwächeres Lohnwachstum dürfte den Konsum und der gedämpfte Exportausblick sowie die hohe globale Unsicherheit die Ausrüstungsinvestitionen belasten. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Finanzierungssaldo, Leistungsbilanzüberschuss, Privatanleger, Deutsche Industrie, EZB
Themen: Andere Branchen; Arbeitsmarkt; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
load Pdf 2240k 
31.08.2016
Verschnaufpause im Kreditgeschäft und der deutschen Konjunktur in Q2 2016
Zusammenfassung: Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige verharrte im zweiten Quartal de facto auf dem im März erreichten Stand (+0,1% bzw. +1,6% gg. Vorjahr). Kredite an Maschinenbau/Auto gingen nach zuletzt kräftiger Expansion deutlich zurück, dagegen setzte sich das robuste Wachstum im Dienstleistungssektor fort. Die meisten Bankengruppen legten zu, während Auslandsbanken und Landesbanken schrumpften. Die Zinsen sanken nochmals und könnten bei Einlagen in Kürze negativ werden. Im Leasing geht die Rekordjagd weiter, Anleihen lagen ebenfalls im Plus. Die deutsche Volkswirtschaft behielt ihren Wachstumstrend in Q2 bei (BIP +0,4% gg. Vq.), wobei es zu einem temporären Wechsel der Treiber kam. So waren die Investitionen deutlich rückläufig und auch der private Konsum enttäuschte. Stark entwickelte sich dafür der Außenbeitrag. Die BIP-Prognose für das Gesamtjahr wurde leicht angehoben (auf 1,9%), die für 2017 weiter auf 1% gesenkt.
Themen: Banken; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Konjunktur; Makroökonomie; Wirtschaftswachstum
load Pdf 411k 
22.08.2016
Deutsche Industrie: Beschäftigungsaufbau dürfte enden
Zusammenfassung: Das Verarbeitende Gewerbe ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2016 waren hier durchschnittlich über 5,2 Mio. Menschen beschäftigt. Gegenüber Anfang 2005 ist die Mitarbeiterzahl damit um 6,3% gewachsen – trotz der tiefen Rezession von 2008/09. Auf Branchenebene verzeichneten der Maschinenbau, das Ernährungsgewerbe, die Gummi- und Kunststoffindustrie sowie die Metallindustrie im genannten Zeitraum überdurchschnittliche Zuwächse. Zuletzt hat sich der Beschäftigungsaufbau in der deutschen Industrie verlangsamt. Angesichts des geringen globalen Wirtschaftswachstums und der verhaltenen Investitionstätigkeit dürfte die Industriebeschäftigung bis 2017 eher stagnieren – allerdings auf hohem Niveau.
Themen: Andere Branchen; Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wirtschaftswachstum
load Pdf 
1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10previous Page - vorherige Seitenext Page - naechste Seite
 
 
Bundestagswahl 2017
Brexit
Interaktive Landkarten
Copyright © 2017 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main