Deutsche Bank Research
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04.05.2015
Euroschwäche und Branchen: Wer profitiert, wer verliert?
Zusammenfassung: Die positiven Effekte der aktuellen Euroschwäche überwiegen auf Branchenebene klar deren Nachteile. Vor allem Investitionsgüterhersteller profitieren von der steigenden preislichen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. 2014 erwirtschaftete z.B. die Automobilindustrie 45,5% ihres gesamten Umsatzes mit den Nicht-EWU-Ländern. Im Maschinenbau waren es knapp 43%. Auch Teile der Elektrotechnik sowie die Chemie- und Pharmaindustrie profitieren überdurchschnittlich von der jüngsten Abwertung des Euros.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Emerging markets; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globalisierung; Handel; Konjunktur; Maschinenbau; Stahlindustrie; Telekommunikation; Textilindustrie; Wechselkurse
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04.05.2015
Keine Entwarnung bei der Demografie
Zusammenfassung: Die neuen Bevölkerungsprojektionen des Statistischen Bundesamtes zeigen erneut die Herkulesaufgabe, die bei der Bewältigung des demografischen Wandels ansteht. Am Arbeitsmarkt droht die Schönwetterlage steigender Arbeitskräftezahlen schon im kommenden Jahrzehnt umzuschlagen, wenn die Zuwanderung ihr gegenwärtiges Zwischenhoch hinter sich lässt. Bei der Alterssicherung und der Pflege erfordern die steigende Lebenserwartung und die voraussichtliche Verdoppelung der Zahl Hochbetagter konsistente politische Antworten.
Themen: Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Wirtschaftspolitik
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30.04.2015
Ausblick Deutschland: Deutsches Sparverhalten vor QE-Herausforderungen
Zusammenfassung: Die Vermögenssituation der deutschen Haushalte hat sich 2014 weiter deutlich verbessert. Dank der guten Einkommenssituation konnten sie EUR 160 Mrd. neu anlegen. Zudem betrugen die Bewertungsgewinne existierender Geldanlagen EUR 53 Mrd. Insgesamt erhöhte sich das Bruttogeldvermögen der Haushalte dadurch von EUR 5 Bill. auf EUR 5,2 Bill. (180% des BIP). An der geringen Risikobereitschaft deutscher Anleger hat sich zwar grundsätzlich nichts geändert; risikotragende Anlagen machen weiterhin weniger als ein Viertel des Geldvermögens aus. Allerdings stieg der Anteil an den Neuanlagen auf 11%. Zudem wurden 2014 EUR 20,5 Mrd. Schulden neu aufgebaut. Beide Entwicklungen dürften vom Niedrigzinsumfeld geprägt sein und sich angesichts der geldpolitischen Aussichten 2015 fortsetzen.
Themen: Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Gesellschaft / Konsumenten; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Realwirt. Trends; Wirtschaftswachstum
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16.04.2015
Mindestlohn: Erste negative Effekte werden sichtbar
Zusammenfassung: Seit der Einführung des Mindestlohns sind mittlerweile etwa 100 Tage vergangen und Arbeitsministerin Andrea Nahles spricht bereits von einer Erfolgsgeschichte. Wir mahnen allerdings aufgrund erheblicher Wirkungsverzögerungen des Mindestlohns von EUR 8,50 je Stunde zur Vorsicht: Mittelfristig rechnen wir infolge der im internationalen Vergleich hohen Eingriffsintensität und nur weniger Ausnahmen unverändert mit deutlich negativen Effekten auf die Beschäftigung und einer Verfehlung der angestrebten Ziele einer gerechteren Einkommensverteilung und einer fiskalischen Entlastung. Mittelfristig gehen wir weiter von einem negativen Beschäftigungseffekt in Höhe von 800.000 Personen aus, wie wir ausführlich in unserer ex-ante Studie "Mindestlohn von EUR 8,50 je Stunde: Große Koalition auf dem Holzweg" darlegten.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Deutschland; Konjunktur
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30.03.2015
Ausblick Deutschland: Kräftiger Gegenwind für deutsche Exportwirtschaft trotz Euroabwertung
Zusammenfassung: Das Zusammenspiel von strukturell langsamerem Wachstum des Welthandels, zunehmender Lokalisierung der Produktion, demografischem Wandel, den von politischer Seite veränderten Rahmenbedingungen und einem sich weiter verschärfenden internationalen Wettbewerb dürfte auf mittlere Sicht eine erhebliche Herausforderung für die deutsche Exportwirtschaft darstellen. Die Binnenwirtschaft dürfte daher künftig wieder eine größere Rolle spielen. Die Politik kann helfen, diesen Wandel zu gestalten. Die deutschen Exporteure könnten dadurch mittelfristig noch stärker zu global agierenden Unternehmen werden, wobei die Reaktion auf Branchenebene unterschiedlich ausfallen dürfte. Die generierten Gewinne könnten für eine alternde, stärker binnenorientierte Volkswirtschaft in den nächsten Dekaden ein Segen sein.
Themen: Banken; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Europäische Fragen; EWU; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Handel; Kapitalmärkte; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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26.03.2015
Einheit in Vielfalt? Trends & Treiber von Immobilienbesteuerung in Europa und Deutschland
Zusammenfassung: Die Besteuerung von Immobilien hat hohe volkswirtschaftliche Bedeutung, da sie Angebot, Nachfrage und Transaktionskosten auf Immobilienmärkten beeinflusst und hierbei auf Kapitalallokation, Vermögensbildung, Immobilienfinanzierung sowie Marktstabilität wirkt. Auch sind Immobiliensteuern besonders für subnationale Gebietskörperschaften eine wichtige Einnahmequelle. In Europa gestaltet sich Immobilienbesteuerung teils sehr unterschiedlich. Es gibt aber einige parallele Entwicklungen: Neben Einschränkungen der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen in einigen Ländern ist fiskalischer Konsolidierungsdruck ein wichtiger Treiber für Anpassungen. Das gilt europaweit und auch in Deutschland, wo dies vor allem die Entwicklungen von Grund- und und Grunderwerbsteuer in den letzten Jahren zeigen.
Themen: Deutschland; Europäische Fragen; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Immobilien; Steuerpolitik; Wohnimmobilien
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17.03.2015
Investitionsschwäche im Gesundheitswesen
Zusammenfassung: Das deutsche Gesundheitswesen ist seit etwa 2009 durch eine Investitionsschwäche charakterisiert. Ein Grund dafür liegt in den gesunkenen öffentlichen Zuschüssen für die Branche. Diese Entwicklung birgt Risiken, denn nur eine regelmäßige Erneuerung medizinischer Geräte und Anlagen dürfte die hohe Behandlungsqualität in Deutschland dauerhaft sichern. Niedrigere Investitionen im Gebäudebereich würden dagegen vor allem bedeuten, die aktuell bestehenden Überkapazitäten bei Krankenhäusern zu reduzieren.
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesundheitswesen; Privatisierung/Liberalisierung; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
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06.03.2015
Deutsche Industrie erleidet Einbußen im Russlandgeschäft
Zusammenfassung: Deutschland exportierte 2014 Waren im Wert von über EUR 1,1 Bill. (+3,7%) und stellte damit einen neuen Exportrekord auf. Die deutschen Ausfuhren nach Russland sanken dagegen aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Probleme des Landes um 18%, in einzelnen Branchen sogar um mehr als 30%. Der Anteil Russlands an den gesamten deutschen Ausfuhren ist zwar inzwischen auf nur noch 2,6% gesunken (2013: 3,3%; 2012: 3,5%). Für einzelne Branchen und Unternehmen sind die rückläufigen Ausfuhren nach Russland dennoch schmerzhaft. Auch für 2015 erwarten wir einen deutlichen Rückgang der Russlandexporte. Unter den großen Industriebranchen dürfte der deutsche Maschinenbau darunter am meisten leiden, denn hier zählt Russland noch immer zu den größten ausländischen Absatzmärkten.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Handel; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wirtschaftswachstum
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04.03.2015
Unternehmensfinanzierung & Konjunktur in Deutschland
Zusammenfassung: Im Schlussquartal 2014 blieb das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen schwach (-0,1% ggü. Vq.). Die Talfahrt bei den Krediten an das Verarbeitende Gewerbe beschleunigte sich, während es im Dienstleistungssektor ein solides Plus gab. Die öffentlich-rechtlichen Banken erlebten einen Rückschlag, private und genossenschaftliche Institute schnitten dagegen gut ab. Bei den Finanzierungsalternativen überzeugten das Anleihe- und das Leasinggeschäft. Die deutsche Volkswirtschaft wuchs zum Jahresende hin überraschend stark (+0,7% ggü. Vq.). Das lag vor allem an einer kräftigen Expansion des privaten Konsums und der Bauinvestitionen, während vom Außenhandel und den Investitionen der Unternehmen nur moderate Impulse ausgingen. Die Wachstumsprognose für 2015 wurde deutlich auf 2,0% angehoben.
Themen: Arbeitsmarkt; Banken; Bauwirtschaft; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Handel; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Konjunktur; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
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03.03.2015
Flexi-Rente: Nicht in die falsche Richtung laufen
Zusammenfassung: Die Rentenpolitik der großen Koalition hat Schlagseite. Seit Inkrafttreten der Rente mit 63 im letzten Sommer verabschieden sich jeden Monat durchschnittlich 33.000 Arbeitnehmer mit voller Rente vorzeitig in den Ruhestand. Das macht den weithin beklagten Fachkräftemangel noch brisanter. Die als Gegengewicht geplante Flexi-Rente scheint derzeit jedoch auf Eis zu liegen. Den Koalitionsparteien fällt es anscheinend schwer, sich auf ein Konzept zu einigen. Die SPD strebt vor allem mehr Flexibilität bei Teilrenten vor der Regelaltersgrenze an, während viele in der CDU/CSU bessere Anreize für einen späteren Rentenbezug fordern.
Themen: Altersvorsorge; Arbeitsmarktpolitik; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
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