Deutsche Bank Research
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24.06.2015
Zielgruppe Zuwanderer: Welche Rolle spielen Migrationshintergrund und Risikoverhalten in der Geldanlage?
Zusammenfassung: Anleger mit Migrationshintergrund werden im Privatkundengeschäft von Banken immer wichtiger. In Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth haben wir die Risikoeinstellungen dieser Kundengruppe mit Hilfe von Daten des Sozio-Ökonomischen Panels untersucht. Aus den Ergebnissen lassen sich Implikationen für die passgenaue Beratung von Kunden mit Migrationshintergrund ableiten. Banken können so die Qualität der Beratung zum Vorteil des Kunden erhöhen - und zugleich einen wichtigen Wachstumsmarkt erschließen.
Themen: Banken; Demographie; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Migration
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22.06.2015
Steigende Lebensdauer von Pkw erschwert Marktdurchdringung alternativer Antriebstechnologien
Zusammenfassung: Das Durchschnittsalter der Autos auf Deutschlands Straßen erreichte Anfang 2015 mit neun Jahren einen neuen Rekordwert. Hierfür ist vor allem die verbesserte Fahrzeugqualität maßgeblich. Obwohl der Anteil der Diesel-Pkw an den Pkw-Neuzulassungen im Durchschnitt der letzten Jahre weit über 40% liegt, kommen sie in Deutschland zuletzt lediglich auf einen Anteil am Pkw-Bestand von 31%. Die Langlebigkeit von Autos führt dazu, dass sich die Strukturen im Fahrzeugbestand nur langsam ändern. Das Beispiel der Diesel-Pkw lässt erahnen, dass es viele Jahre dauern wird, bis Autos mit alternativen Antriebstechnologien eine nennenswerte Rolle im deutschen Pkw-Bestand spielen werden. Die Zukunftsvision eines weitgehend klimaneutralen oder lokal emissionsfreien deutschen Straßenverkehrs bis 2050 ist aus heutiger Sicht kaum erreichbar.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Nachhaltigkeit; Verkehr; Verkehrspolitik
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17.06.2015
Automarkt Westeuropa: Erholung setzt sich fort
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Nachhaltigkeit; Umweltpolitik; Verkehr; Verkehrspolitik
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17.06.2015
Anhaltender Zuwanderungsboom 2014, aber Politik bleibt gefordert
Zusammenfassung: Deutschland war 2014 das fünfte Jahr in Folge ein Magnet für Zuwanderer. Der Wanderungssaldo stieg im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um etwa 20% an und lag zum ersten Mal seit 1992 wieder deutlich über 500,000 Personen. Rund 1,4 Millionen Personen wanderten nach Deutschland, der zweithöchste Wert der vergangenen 65 Jahre (1992: 1,5 Millionen). Seit Beginn der Staatsschuldenkrise in der Eurozone im Jahr 2010 zogen per Saldo 1,7 Millionen zu, so dass trotz einer schrumpfenden heimischen Bevölkerung die Gesamtbevölkerung um etwa eine halbe Million stieg.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Demographie; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Makroökonomie; Sozialpolitik; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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05.06.2015
Unternehmensfinanzierung & Konjunktur in Deutschland
Zusammenfassung: Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige legte im ersten Quartal des Jahres einen starken Auftakt hin (+0,8% gg. Vq.). Kredite an die Industrie machten verlorenen Boden gut, aber auch das Geschäft mit dem Dienstleistungssektor und den Selbstständigen entwickelte sich robust. Die Konvergenz unter den Bankengruppen setzte sich mit Ausnahme der Landesbanken fort. Bei den Finanzierungsalternativen enttäuschten sowohl Anleihe- als auch Aktienemissionen. Die deutsche Volkswirtschaft wuchs in Q1 schwächer als erwartet (+0,3% gg. Vq.), jedoch bleibt die zugrundeliegende Dynamik solide. Alleiniger Wachstumstreiber war die Binnenwirtschaft, insbesondere der private Konsum. Höhere Investitionen kompensierten nur den Lagerabbau. Die Wachstumsprognose für 2015 wurde auf 1,6% gesenkt.
Themen: Arbeitsmarkt; Banken; Bauwirtschaft; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Handel; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Konjunktur; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
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01.06.2015
Ausblick Deutschland: Reduzierte BIP-Prognose – Binnenkonjunktur aber intakt
Zusammenfassung: Im ersten Quartal wuchs die deutsche Wirtschaft mit nur 0,3% gg. Vq. schwächer als erwartet. Die Details waren aber weit weniger enttäuschend als das BIP-Aggregat vermuten ließ. Die Binnennachfrage stieg um 0,8% gg. Vq., lediglich die Nettoexporte sowie ein Lagerabbau dämpften. Damit bleibt unsere Erwartung des kräftigen binnenwirtschaftlich getriebenen Wachstums im Jahr 2015 intakt. Hauptsächlich durch diesen schwachen Start ins Jahr revidieren wir unsere BIP-Prognose für 2015 von 2,0% auf 1,6%. Die Quartalswachstumsraten dürften im Durchschnitt aber immer noch bei kräftigen 0,4% gg. Vq. liegen. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Bauinvestitionen: Kräftiges Plus erwartet, aber Abwärtsrisiken stehen im Blickpunkt, Europäische Zentralbank (EZB) steht voll hinter dem Quantitativen Easing (QE)
Themen: Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Gewerbeimmobilien; Immobilien; Kapitalmärkte; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Städte; Wirtschaftswachstum; Wohnimmobilien; Wohnungspolitik
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28.05.2015
Falsche Wohnungspolitik erhöht Blasengefahr
Zusammenfassung: Die Politik sollte sich auf die Ausweitung der Bauaktivität in den Großstädten und Ballungsräumen konzentrieren, um den Preisdruck auf Wohnimmobilien zu reduzieren. In den letzten Monaten deutete sich eine nachlassende Baudynamik an. Falls sich diese Entwicklung manifestiert, steigt der Druck auf die Hauspreise abermals. Eine mögliche Ursache sind Kapazitätsrestriktionen, insbesondere ein Mangel an geeigneten Arbeitskräften im Ausbaugewerbe. Ein Zuwanderungsgesetz, welches gezielt auf Engpässe im Arbeitsmarkt ausgerichtet ist, könnte hier Abhilfe schaffen. Wird in den nächsten Monaten offensichtlich, dass die Baudynamik dauerhaft träge bleibt, sollte die Mietpreisbremse in den Ballungszentren nicht implementiert werden.
Themen: Bauwirtschaft; Demographie; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Immobilien; Städte; Wohnimmobilien; Wohnungspolitik
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13.05.2015
Medienbranche erfindet sich neu
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; E-Commerce; Gesellschaft / Konsumenten; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Medien/Werbung; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftstrends
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08.05.2015
Deutsche Industrie: Nur marginales Produktionsplus zum Jahresauftakt
Zusammenfassung: Trotz des nur marginalen Produktionsplus im deutschen Verarbeitenden Gewerbe im 1. Quartal 2015 halten wir unsere Produktionsprognose für das Gesamtjahr (real +1,5%) aufrecht. Die aktuelle Euroschwäche begünstigt die deutschen Exportbranchen. Gleichwohl wird von den Industrieunternehmen die aktuelle Lage sehr viel besser eingeschätzt als die erwartete Entwicklung in den kommenden Monaten. Dies dürfte z.B. auf anhaltende geopolitische Risiken und verschlechterte wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen in Deutschland zurückzuführen sein. Klar ist also, dass bei den Unternehmen nicht eitel Sonnenschein herrscht.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wirtschaftswachstum
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06.05.2015
Deutscher Stahl mit Zukunftschancen in einer global wachsenden Welt
Zusammenfassung: Bis 2025 bieten sich der deutschen Stahlindustrie gute Chancen für eine stabile und wirtschaftlich positive Zukunft. Dies setzt allerdings eine gewisse politische Vernunft hinsichtlich der Fortentwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen für die Stahlproduzenten und ihre Kundenbranchen am Standort Deutschland ebenso voraus wie einen global nur gemäßigten Ausbau der Stahlkapazitäten. Daneben sind auch alternative Szenarien mit größeren Risiken, Herausforderungen und Konsequenzen für die Standorte der deutschen Stahlindustrie und deren Beschäftigte denkbar - und durchaus keineswegs völlig unwahrscheinlich.
Themen: Automobilindustrie; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Energiepolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globalisierung; Handel; Innovation; Maschinenbau; Stahlindustrie
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