Deutsche Bank Research
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16.07.2015
Iranisches Atomabkommen: Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft
Zusammenfassung: Wenn alles gut geht, könnte Anfang 2016 die iranische Wirtschaft beginnen, sich wieder in die Weltwirtschaft zu integrieren. Dies birgt Chancen insbesondere für das Land selbst und seine 80 Millionen Bewohner. Es sollte aber auch dem Welthandel und den deutschen Exporten einen moderaten Schub geben. Zudem könnte eine erstarkende iranische Ölproduktion den Ölpreis dämpfen und damit das Wachstum der realen Einkommen der deutschen Haushalte stützen.
Themen: Deutschland; Gesellschaft / Konsumenten; Konjunktur; Naher und mittlerer Osten; Preise, Inflation
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09.07.2015
KONZEPT Ausgabe 05
Zusammenfassung: In all dem Rummel aus Intra-day-Marktbewegungen, Datenveröffentlichungen und politischen Ansagen kann man es den Investoren nachsehen, wenn diese nicht wahrnehmen, dass wir uns aktuell in einer der sicherlich außergewöhnlichsten Phasen der Wirtschaftsgeschichte befinden. Die weltweite Bilanzausweitung bei den Zentralbanken von fast 8 Billionen US-Dollar, Renditen für Staatsanleihen auf dem tiefsten Stand seit Jahrhunderten, Aktienmärkte auf Rekordniveau, explodierende Immobilienpreise, das Auf und Ab in China, geopolitische Unsicherheiten von Russland und dem Südchinesischen Meer bis zum Nahen Osten – all dies ist für sich genommen schon ein ernstes Thema. In der Gesamtschau könnte man darüber fast den Verstand verlieren. Diese Ausgabe von Konzept betrachtet nur einige der Verzerrungen, die dieses außergewöhnliche Umfeld mit sich bringt. Unser Leitartikel klärt einige weit verbreitete Missverständnisse über Aktienrückkäufe auf und argumentiert, dass diese zwar keinen Shareholder Value schaffen, es jedoch auch falsch ist, darin den Grund für einen Investitionsrückgang bei den Unternehmen zu sehen. Ein weiteres Feature versetzt uns in eine Parallelwelt negativer Zinsen. Zudem untersuchen wir den künftigen Wandel der Corporate Governance: Jüngste Vorstöße der europäischen Politik, die das "Eine Aktie - Eine Stimme"-Prinzip aufweichen möchten, und die Avantgarde neuer Technologiefirmen werden für Unternehmen zunehmend zur Herausforderung. Ein weiterer Beitrag untersucht, was geschieht, wenn neue Technologien mehr Arbeitsplätze vernichten als sie schaffen können. Wir werfen außerdem einen Blick auf das deutsche Konsensmodell. Unser letztes Feature befasst sich mit der Frage, ob Europa bei Finanzinnovationen wieder in Führung gehen kann. In einigen kürzeren Artikeln betrachten wir die Geschichte des Zerfalls von Währungsräumen in Europa, den Rückgang des Wettbewerbs in Amerika und warum Cloud Computing erst noch richtig durchstarten muss. Des Weiteren werden die Auswirkungen bevorstehender Änderungen bei der Bilanzierung von Leasinggeschäften, die Positiveffekte einer Anhebung des Inflationsziels der Zentralbanken und zu guter Letzt die Investment-Präferenzen von Migranten in Deutschland behandelt. In unseren regelmäßigen Rubriken stellen wir Ihnen dieses Mal ein Buch vor, mit dem Sie Ihr eigenes Verhalten analysieren können, präsentieren Ihnen eine Expertensicht auf die Frage, ob die Menschheit durch künstliche Intelligenz bedroht ist, und eine Infografik zur finanziellen Entwicklung amerikanischer Unternehmen in den letzten 50 Jahren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe von Konzept #05!
Themen: Arbeitsmarkt; Aufsicht und Regulierung; Banken; Demographie; Deutschland; E-Commerce; Europäische Fragen; Europapolitik; EWU; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Gesellschaft / Konsumenten; Informationstechnologie; Innovation; Internationales Finanzsystem; Internet; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Makroökonomie; Mittelstand; Preise, Inflation; Steuerpolitik; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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02.07.2015
Regionalflughäfen politisch und wirtschaftlich unter Druck
Zusammenfassung: Das gesamte Passagieraufkommen an den deutschen Regionalflughäfen sank von 2010 bis 2014 stetig. Im längerfristigen Vergleich lag es 2014 nur um knapp 5% über dem Niveau von 2005. Bei den größeren deutschen Flughäfen war im gleichen Zeitraum ein Zuwachs um 25,6% zu verzeichnen. Das Angebot an Flugverbindungen ist an den meisten Regionalflughäfen klein. Daher sind die erhofften positiven Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft sowie der verkehrswirtschaftliche Nutzen gering. Mit wenigen Ausnahmen waren die Jahresergebnisse der Regionalflughäfen in den letzten rd. zehn Jahren negativ. So konnte 2013 keiner der hier betrachteten Airports einen Gewinn erzielen. Wir bleiben hinsichtlich der Erfolgsaussichten von umfangreichen Ausbaumaßnahmen an Regionalflughäfen skeptisch. Wünschenswert wäre es nach wie vor, wenn die Kompetenz über die grundsätzliche Frage, ob und wo Flughafenkapazitäten ausgebaut würden, beim Bund läge.
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Sozio-ökon. Trends; Verkehr; Verkehrspolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur
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29.06.2015
Ausblick Deutschland: Höhere Inflationsraten trotz gedämpfter Kerninflation
Zusammenfassung: Während die Kerninflationsrate seit 2011 relativ stabil bei durchschnittlich etwas über 1% gg. Vj. liegt, war der Ölpreiseinbruch der Hauptgrund für den kurzzeitigen Rückgang der Verbraucherpreise Anfang 2015. Der Ölpreisanstieg um rund 30% seit Januar und die Stabilisierung des EUR-Wechselkurses führten aber dazu, dass die deutsche Inflationsrate nur für einen Monat im negativen Bereich war und sich zuletzt auf 0,7% gg. Vj. beschleunigte. Wir erwarten daher einen etwas stärkeren Anstieg der Verbraucherpreise um 0,5% in diesem Jahr und 2,0% im Jahr 2016. Bei unserer Prognose überwiegen die Abwärtsrisiken. So könnte sich der Ölpreis angesichts des globalen Überangebots schwächer als erwartet entwickeln. Zudem hat sich der EUR gg. USD seit seinem Tiefstand Mitte April mittlerweile wieder über 1,10 stabilisiert. In unserer Prognose unterstellen wir eine Abwertung des EUR gg. USD auf Parität zum Jahresende. Weitere Themen in dieser Ausgabe: BIP-Wachstum und Europäische Zentralbank.
Themen: Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Wirtschaftswachstum
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26.06.2015
Industrie 4.0: China im „Jahr der Innovation” auf erfolgversprechendem Weg
Zusammenfassung: Industrie 4.0 (auch „Integrated Industry“, „Industrial Internet“) ist in den aktuellen Debatten allgegenwärtig. Der Megatrend verspricht, die Wertschöpfungsstrukturen und damit auch die industrielle Landschaft völlig umzugestalten. Bei dieser Umgestaltung will China eine wichtige Rolle einnehmen. Dazu hat das Land verschiedene Programme aufgelegt und bereits beachtliche Fortschritte erzielt. Industrie 4.0 steht damit weit oben auf der politischen Agenda. Dies unterstreicht nochmal mehr Chinas aktueller „Made in China 2025“-Plan. Sicherlich sind in China auch in dem gemeinsam mit Deutschland ausgerufenen „Jahr der Innovation“ immer noch beachtliche Aufgaben zu stemmen. Gleichwohl stellt sich die Kombination aus langfristiger Vision und konkreten Handlungsinitiativen durchaus erfolgversprechend dar.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Elektrotechnik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Handel; Informationstechnologie; Innovation; Intern. Beziehungen; Makroökonomie; Maschinenbau; Realwirt. Trends; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur
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24.06.2015
Zielgruppe Zuwanderer: Welche Rolle spielen Migrationshintergrund und Risikoverhalten in der Geldanlage?
Zusammenfassung: Anleger mit Migrationshintergrund werden im Privatkundengeschäft von Banken immer wichtiger. In Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth haben wir die Risikoeinstellungen dieser Kundengruppe mit Hilfe von Daten des Sozio-Ökonomischen Panels untersucht. Aus den Ergebnissen lassen sich Implikationen für die passgenaue Beratung von Kunden mit Migrationshintergrund ableiten. Banken können so die Qualität der Beratung zum Vorteil des Kunden erhöhen - und zugleich einen wichtigen Wachstumsmarkt erschließen.
Themen: Banken; Demographie; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Migration
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22.06.2015
Steigende Lebensdauer von Pkw erschwert Marktdurchdringung alternativer Antriebstechnologien
Zusammenfassung: Das Durchschnittsalter der Autos auf Deutschlands Straßen erreichte Anfang 2015 mit neun Jahren einen neuen Rekordwert. Hierfür ist vor allem die verbesserte Fahrzeugqualität maßgeblich. Obwohl der Anteil der Diesel-Pkw an den Pkw-Neuzulassungen im Durchschnitt der letzten Jahre weit über 40% liegt, kommen sie in Deutschland zuletzt lediglich auf einen Anteil am Pkw-Bestand von 31%. Die Langlebigkeit von Autos führt dazu, dass sich die Strukturen im Fahrzeugbestand nur langsam ändern. Das Beispiel der Diesel-Pkw lässt erahnen, dass es viele Jahre dauern wird, bis Autos mit alternativen Antriebstechnologien eine nennenswerte Rolle im deutschen Pkw-Bestand spielen werden. Die Zukunftsvision eines weitgehend klimaneutralen oder lokal emissionsfreien deutschen Straßenverkehrs bis 2050 ist aus heutiger Sicht kaum erreichbar.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Nachhaltigkeit; Verkehr; Verkehrspolitik
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17.06.2015
Automarkt Westeuropa: Erholung setzt sich fort
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Nachhaltigkeit; Umweltpolitik; Verkehr; Verkehrspolitik
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17.06.2015
Anhaltender Zuwanderungsboom 2014, aber Politik bleibt gefordert
Zusammenfassung: Deutschland war 2014 das fünfte Jahr in Folge ein Magnet für Zuwanderer. Der Wanderungssaldo stieg im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um etwa 20% an und lag zum ersten Mal seit 1992 wieder deutlich über 500,000 Personen. Rund 1,4 Millionen Personen wanderten nach Deutschland, der zweithöchste Wert der vergangenen 65 Jahre (1992: 1,5 Millionen). Seit Beginn der Staatsschuldenkrise in der Eurozone im Jahr 2010 zogen per Saldo 1,7 Millionen zu, so dass trotz einer schrumpfenden heimischen Bevölkerung die Gesamtbevölkerung um etwa eine halbe Million stieg.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Demographie; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Makroökonomie; Sozialpolitik; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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05.06.2015
Unternehmensfinanzierung & Konjunktur in Deutschland
Zusammenfassung: Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige legte im ersten Quartal des Jahres einen starken Auftakt hin (+0,8% gg. Vq.). Kredite an die Industrie machten verlorenen Boden gut, aber auch das Geschäft mit dem Dienstleistungssektor und den Selbstständigen entwickelte sich robust. Die Konvergenz unter den Bankengruppen setzte sich mit Ausnahme der Landesbanken fort. Bei den Finanzierungsalternativen enttäuschten sowohl Anleihe- als auch Aktienemissionen. Die deutsche Volkswirtschaft wuchs in Q1 schwächer als erwartet (+0,3% gg. Vq.), jedoch bleibt die zugrundeliegende Dynamik solide. Alleiniger Wachstumstreiber war die Binnenwirtschaft, insbesondere der private Konsum. Höhere Investitionen kompensierten nur den Lagerabbau. Die Wachstumsprognose für 2015 wurde auf 1,6% gesenkt.
Themen: Arbeitsmarkt; Banken; Bauwirtschaft; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Handel; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Konjunktur; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik
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