Deutsche Bank Research
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01.09.2015
Ausblick Deutschland: Solides BIP, Haushaltsüberschüsse, aber neue Herausforderungen
Zusammenfassung: Das BIP-Wachstum beschleunigte sich in Q2 etwas auf +0,4% gg. Vq, wobei die Details enttäuschten. Die Binnenwirtschaft dämpfte das Wachstum durch den Rückgang der Investitionen und eines Lagerabbaus. Sogar das zuvor robuste Konsumwachstum verlangsamte sich. Hauptwachstumstreiber waren die Nettoexporte. Die deutschen Exporte profitierten von der Euroschwäche sowie der starken Nachfrage insbesondere aus den USA. Wir senken unsere Q3-Prognose minimal auf 0,4% gg. Vq. Trotz dieser Abwärtsrevision erhöhen wir unsere Prognose für das BIP-Wachstum 2015 moderat auf 1,7%, da es eine marginale Aufwärtsrevision für das 1. Hj. 2015 gab, die auch zu leichten Veränderungen beim Wachstumsmix führte.
Themen: Deutschland; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Kapitalmärkte; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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01.09.2015
Deutsche Industriebranchen profitieren von Freihandel
Zusammenfassung: Freihandel verleiht allen beteiligten Handelspartnern wirtschaftliche Impulse. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea ist hierfür ein relativ junges Beispiel. Im 1. Halbjahr 2015 lagen die deutschen Warenausfuhren nach Südkorea um mehr als 50% über dem Niveau vor Inkrafttreten des Abkommens im Juli 2011; die gesamten deutschen Exporte nahmen im gleichen Zeitraum dagegen lediglich um 13% zu. Die deutschen Einfuhren aus Südkorea sanken zwar im gleichen Zeitraum. Dies ist jedoch auf zwei branchenspezifische Sondereffekte zurückzuführen. Ohne diese Effekte stiegen die deutschen Einfuhren aus Südkorea überdurchschnittlich stark an. Die positiven wirtschaftlichen Impulse sollten auch bei den aktuellen TTIP-Verhandlungen ein starkes Argument sein.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globalisierung; Handel; Intern. Beziehungen; Intern. Wirtschaftsordnung; Makroökonomie; Maschinenbau; Realwirt. Trends; Stahlindustrie; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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20.08.2015
Augmented Reality: Bei Spezialanwendungen sollte Deutschland von dynamischem Zukunftsmarkt profitieren können
Zusammenfassung: Augmented Reality ist weit mehr als die im Zusammenhang mit dem Schreckensszenario einer Überwachungs-Dystopie viel diskutierte Datenbrille. Tatsächlich geht es bei Augmented Reality darum, den Menschen in seinen alltäglichen Tätigkeiten zu unterstützen, seine Wahrnehmung zu erweitern und die Kommunikation zu erleichtern. Deswegen ist es wichtig, die Technologie nicht aufgrund einer einzelnen Anwendung als Ganzes zu verteufeln, sondern die überaus attraktiven Chancen dieses dynamischen Wachstumsmarktes zu nutzen. Dabei dürften deutsche Unternehmen allerdings eher in den Marktnischen mit maßgeschneiderten Dienstleistungen für gewerbliche Anwendungen punkten, die die großen IT-Giganten so nicht besetzen.
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Digitalisierung; E-Commerce; Elektrotechnik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Medien/Werbung; Technologie und Innovation; Telekommunikation
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13.08.2015
Renminbi-Effekt für Deutschland gering, chinesische Konjunkturrisiken aber nicht
Zusammenfassung: Dass das sprichwörtliche Umfallen eines Sacks Reis in China für die deutsche Wirtschaft schon lange nicht mehr irrelevant ist, ist hinlänglich bekannt. Die unerwartet schwachen chinesischen Konjunkturindikatoren sowie die Ausschläge am chinesischen Aktienmarkt haben in den letzten Monaten die Skepsis erhöht, ob China in diesem Jahr das von der Regierung vorgegebene Wachstumsziel von rund 7 % erreichen wird. Unser Chinaökonom ist weiterhin zuversichtlich, dass sich die chinesische Wirtschaft nach erwartetem BIP-Wachstum von knapp unter 7% gg. Vj. in Q3 dank der von der Regierung eingeleiteten Unterstützungsmaßnahmen stabilisieren wird. Allerdings sehen sich die deutschen Exporteure bereits derzeit mit einer deutlichen Abschwächung der Nachfrage aus China konfrontiert.
Themen: Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Wechselkurse
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07.08.2015
Deutsche Industrie: Produktionsprognose 2015 auf +1% gesenkt – auch 2016 nur verhaltene Dynamik
Zusammenfassung: Die deutsche Industrie konnte ihre Produktion im 2. Quartal 2015 um real 0,2% gegenüber dem Vorquartal steigern. Im 2. Halbjahr dürfte die Dynamik jedoch geringer ausfallen als bislang erwartet. Daher revidieren wir unsere Produktionsprognose für 2015 nach unten – von bislang real 1,5% auf 1%. 2016 dürfte sich die moderate Aufwärtstendenz in etwa fortsetzen. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe könnte im nächsten Jahr abermals um 1% steigen. Damit bliebe die Wachstumsrate unter dem langfristigen Durchschnitt. Ferner würde der Anteil der Industrie an der gesamten deutschen Bruttowertschöpfung sinken.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Stahlindustrie; Wirtschaftswachstum
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03.08.2015
Ausblick Deutschland: Risse im Fundament?
Zusammenfassung: Vorbild Deutschland – stößt die Konsenswirtschaft an ihre Grenzen? Deutschland wird im laufenden Jahr erneut über Potenzial wachsen. Trotz neuer Ausgabenprogramme dürften im Staatshaushalt zunächst weiter Überschüsse erwirtschaftet werden. Aufgrund seiner institutionellen Besonderheiten hat es Deutschland bis dato weitgehend vermeiden können, dass Verteilungskonflikte sich in höheren Staatsdefiziten und/oder steigender Inflation niederschlugen. Nicht zuletzt die demografische Entwicklung dürfte diese Resilienz auf die Probe stellen. Ein neuer Reformaufbruch ist aber angesichts abnehmender Standortvorteile notwendig. Es bleibt abzuwarten, ob die Gesellschaft eine Neuauflage der Agenda 2010 auf den Weg bringt.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Demographie; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Sozialpolitik; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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30.07.2015
In unserer Datenindustrie sind wir nicht die Goldgräber, sondern eher Teil der Mine!
Zusammenfassung: Als mögliche Reaktion auf den Verlust unserer Datenhoheit sollten zeitnah (idealerweise länderübergreifend) Bildungsoffensiven eingeführt werden. Somit setzt sich in der breiten Bevölkerung mittel- bis langfristig eine höhere Internet- bzw. Medienkompetenz durch. Darüber hinaus ist ein internationaler Rechtsrahmen wünschenswert, um den Umgang mit daten- und algorithmenbasierten Technologien zu regeln sowie laxe Datensammelpraktiken einzuschränken.
Themen: Banken; Deutschland; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Handel; Immaterielle Güter; Informationstechnologie; Innovation; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Internet; Makroökonomie; Medien/Werbung; Sozio-ökon. Trends; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftsstruktur
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21.07.2015
Breitband: Bund stellt hinsichtlich besorgniserregenden Versorgungsgefälles weitere Mittel bereit
Zusammenfassung: Mit der heute mittelmäßigen Infrastrukturausstattung könnte Deutschland im Standortwettbewerb zurückfallen. Diese Sorge verstärkt sich, weil sich selbst innerhalb Deutschlands ein deutliches Gefälle zwischen den Regionen zu manifestieren droht. Doch während der Ausbau in den dicht besiedelten Regionen durchaus vorankommt, gibt es in den ländlichen Regionen große Herausforderungen bezüglich der Profitabilität. Bei der Überbrückung systemimmanenter Wirtschaftlichkeitslücken muss der Staat einspringen, wenn auch solche Projekte vorankommen sollen. Die zusätzlich über den Bundeshaushalt und die aktuellen Erlöse aus der Digitalen Dividende II bereitgestellten Fördergelder sollten Impulse für den Ausbau setzen. Allerdings muss trotz staatlicher Hilfen immer auch klar sein, dass der Ausbau nur dann überhaupt profitabel sein kann, wenn zu den modernen Netzen auch die modernen Dienste hinzukommen.
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; E-Commerce; Elektrotechnik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Privatisierung/Liberalisierung; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
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16.07.2015
Iranisches Atomabkommen: Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft
Zusammenfassung: Wenn alles gut geht, könnte Anfang 2016 die iranische Wirtschaft beginnen, sich wieder in die Weltwirtschaft zu integrieren. Dies birgt Chancen insbesondere für das Land selbst und seine 80 Millionen Bewohner. Es sollte aber auch dem Welthandel und den deutschen Exporten einen moderaten Schub geben. Zudem könnte eine erstarkende iranische Ölproduktion den Ölpreis dämpfen und damit das Wachstum der realen Einkommen der deutschen Haushalte stützen.
Themen: Deutschland; Gesellschaft / Konsumenten; Konjunktur; Naher und mittlerer Osten; Preise, Inflation
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09.07.2015
KONZEPT Ausgabe 05
Zusammenfassung: In all dem Rummel aus Intra-day-Marktbewegungen, Datenveröffentlichungen und politischen Ansagen kann man es den Investoren nachsehen, wenn diese nicht wahrnehmen, dass wir uns aktuell in einer der sicherlich außergewöhnlichsten Phasen der Wirtschaftsgeschichte befinden. Die weltweite Bilanzausweitung bei den Zentralbanken von fast 8 Billionen US-Dollar, Renditen für Staatsanleihen auf dem tiefsten Stand seit Jahrhunderten, Aktienmärkte auf Rekordniveau, explodierende Immobilienpreise, das Auf und Ab in China, geopolitische Unsicherheiten von Russland und dem Südchinesischen Meer bis zum Nahen Osten – all dies ist für sich genommen schon ein ernstes Thema. In der Gesamtschau könnte man darüber fast den Verstand verlieren. Diese Ausgabe von Konzept betrachtet nur einige der Verzerrungen, die dieses außergewöhnliche Umfeld mit sich bringt. Unser Leitartikel klärt einige weit verbreitete Missverständnisse über Aktienrückkäufe auf und argumentiert, dass diese zwar keinen Shareholder Value schaffen, es jedoch auch falsch ist, darin den Grund für einen Investitionsrückgang bei den Unternehmen zu sehen. Ein weiteres Feature versetzt uns in eine Parallelwelt negativer Zinsen. Zudem untersuchen wir den künftigen Wandel der Corporate Governance: Jüngste Vorstöße der europäischen Politik, die das "Eine Aktie - Eine Stimme"-Prinzip aufweichen möchten, und die Avantgarde neuer Technologiefirmen werden für Unternehmen zunehmend zur Herausforderung. Ein weiterer Beitrag untersucht, was geschieht, wenn neue Technologien mehr Arbeitsplätze vernichten als sie schaffen können. Wir werfen außerdem einen Blick auf das deutsche Konsensmodell. Unser letztes Feature befasst sich mit der Frage, ob Europa bei Finanzinnovationen wieder in Führung gehen kann. In einigen kürzeren Artikeln betrachten wir die Geschichte des Zerfalls von Währungsräumen in Europa, den Rückgang des Wettbewerbs in Amerika und warum Cloud Computing erst noch richtig durchstarten muss. Des Weiteren werden die Auswirkungen bevorstehender Änderungen bei der Bilanzierung von Leasinggeschäften, die Positiveffekte einer Anhebung des Inflationsziels der Zentralbanken und zu guter Letzt die Investment-Präferenzen von Migranten in Deutschland behandelt. In unseren regelmäßigen Rubriken stellen wir Ihnen dieses Mal ein Buch vor, mit dem Sie Ihr eigenes Verhalten analysieren können, präsentieren Ihnen eine Expertensicht auf die Frage, ob die Menschheit durch künstliche Intelligenz bedroht ist, und eine Infografik zur finanziellen Entwicklung amerikanischer Unternehmen in den letzten 50 Jahren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe von Konzept #05!
Themen: Arbeitsmarkt; Aufsicht und Regulierung; Banken; Demographie; Deutschland; E-Commerce; Europäische Fragen; Europapolitik; EWU; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Gesellschaft / Konsumenten; Informationstechnologie; Innovation; Internationales Finanzsystem; Internet; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Makroökonomie; Mittelstand; Preise, Inflation; Steuerpolitik; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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