Deutsche Bank Research
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16.07.2012
Makroprudenzielle Aufsicht: Auf der Suche nach einem ganzheitlichen Ansatz zur Vermeidung systemischer Risiken
Zusammenfassung: Als Antwort auf die internationale Finanzkrise nimmt derzeit ein neuer Aufsichtsrahmen Gestalt an, der die institutionelle Lücke zwischen Geldpolitik und mikroprudenzieller Aufsicht schließen soll. Die neu geschaffenen makroprudenziellen Aufseher sollen systemische Risiken an den Finanzmärkten überwachen und Krisen vermeiden. Ob dies gelingt, wird entscheidend von der konkreten Ausgestaltung des regulatorischen Rahmens und dessen Umsetzung in die Praxis abhängen. Dabei sollte die Suche nach wirkungsvollen Instrumenten und Regelungen nicht voreilig auf Vorschriften für die Kapital- und Liquiditätsausstattung der Banken eingeengt werden. Sinnvoll erscheint vielmehr ein ganzheitlicher Ansatz zur Beaufsichtigung des Finanzsystems, welcher insbesondere auch Risiken erfasst, die aus finanz-, wirtschafts- und geldpolitischen Entscheidungen resultieren. Darüber hinaus gilt es, geeignete Instrumente zur Abwehr systemischer Risiken aus Finanzgeschäften von Nichtbanken zu entwickeln.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Preise, Inflation; Wechselkurse
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12.07.2012
Gegenwind verstärkt sich
Zusammenfassung: Wir haben unsere Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2012 bzw. 2013 um drei bzw. vier Zehntelprozentpunkte gesenkt. Die Prognosen für Euroland und die USA wurden dabei etwas stärker, diejenigen für Asien deutlich stärker und diejenigen für Japan merklich weniger stark zurückgenommen als der Durchschnitt. Die Abwärtsrevisionen spiegeln zu einem großen Teil die höhere Unsicherheit über die Entwicklung im Euroraum wider. Diese macht sich über den globalen Anstieg der Risikoaversion und insbesondere über geringere Importe der Eurozone, dessen Importvolumen in etwa dem der USA entspricht, weltweit bemerkbar.
Themen: Arbeitsmarkt; Banken; Branchen / Rohstoffe; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Globale Finanzmärkte; Handel; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
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11.06.2012
Kapitalmarktbasierte Bankenrefinanzierung: (Nicht so) schöne neue Welt …
Zusammenfassung: Seit der Finanzkrise haben sich die Marktbedingungen für Banken stark gewandelt. Während eine zunehmend marktbasierte Refinanzierung, schnelle Expansion am Verbriefungsmarkt, niedrige Zinsen und hohe Liquidität die Jahre vor der Krise prägten, kennzeichnen heute hohe Risikoaversion und ein stark beeinträchtigter Zugang zum Kapitalmarkt, insbesondere bei Verbriefungen, das Marktumfeld. Auch am Markt für unbesicherte Bankanleihen herrscht weiterhin große Unsicherheit. Viele der Veränderungen, die die Refinanzierungslandschaft seit der Krise beeinflussen, werden als langfristige Trends die Refinanzierung der Banken dauerhaft erschweren: Bankanleihen werden zukünftig als risikoreicher wahrgenommen werden, die kapitalmarktbasierte Refinanzierung wird für Banken dauerhaft teurer werden.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte
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04.06.2012
Makroprudenzielle Finanzaufsicht in den USA: Der Financial Stability Oversight Council (FSOC)
Zusammenfassung: Der Financial Stability Oversight Council (FSOC) soll als neu geschaffene makroprudenzielle Aufsichtsbehörde in den Vereinigten Staaten die US-Wirtschaft vor künftigen Finanzkrisen schützen. Er hat wichtige Schritte in der Entwicklung dieses neu definierten Politikfeldes eingeleitet. Für die Zukunft kommt dem FSOC große Verantwortung bei der Weiterentwicklung der makroprudenziellen Aufsicht in Abstimmung mit internationalen und nationalen Regulierungsbehörden zu. Angesichts der Interkonnektivität globaler Finanzinstitute und der grenzüberschreitenden systemischen Risiken ist diese Zusammenarbeit unerlässlich. Letztlich werden makroprudenzielle Aufsichtsbehörden weltweit davon profitieren – durch das globale Verständnis sowohl der globalen Märkte, mit denen sie konfrontiert sind, als auch der internationalen Verteilung der Finanzrisiken. Die Arbeit des FSOC wird einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer solchen globalen Perspektive leisten.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem
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10.05.2012
Sachwerte: Gefragte Anlageklasse in Krisenzeiten
Zusammenfassung: Im Zuge der globalen Finanzkrise setzen Anleger vermehrt auf Sachwerte wie Immobilien oder Erneuerbare Energien. Tatsächlich belegen empirische Studien, dass Sachwerte einen Inflationsschutz bieten und zur Diversifikation eines Portfolios beitragen können. Allerdings ist im Gegensatz zu homogenen Sachwertanlagen wie Gold oder anderen Rohstoffen bei heterogenen Sachwerten wie Immobilien, Schiffen oder Offshore-Windparks eine umfassende Bewertung des jeweiligen Anlageobjekts, seines Ertragspotenzials und Risikoprofils von großer Bedeutung. Anlagen in Sachwerte setzen einen gut informierten Anleger voraus, der verschiedene Anlagealternativen und -formen beurteilen kann. Dies gilt umso mehr, weil der Investitionshorizont bei den meisten Sachwertanlagen sehr langfristig ist, die Fungibilität bzw. Liquidität häufig gering ist und Anleger oftmals unternehmerische Risiken eingehen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Immobilien; Internationales Finanzsystem
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03.05.2012
EU-Kommission gibt Reform des OTC-Derivatemarktes den letzten Schliff
Zusammenfassung: Over-the-Counter-(OTC-)Derivate sind ein wichtiges Absicherungsinstrument für Risiken an den Finanzmärkten. Unternehmen sowie Finanzinstitute nutzen sie, um Zins-, Wechselkurs-, Rohstoffpreis- und sonstige Risiken zu managen. Bis zur Finanzkrise waren die Märkte für OTC-Derivate weitgehend unreguliert. Im Jahr 2009 kamen die Staats- und Regierungschefs der G20 daher überein, dass zukünftig alle standardisierten OTC-Derivate über ein zentrales Clearing mittels einer zentralen Gegenpartei (CCPs) abgewickelt werden sollen, dass alle Derivatekontrakte an Transaktionsregister gemeldet werden sollen und dass für nicht zentral abgewickelte Kontrakte höhere Kapitalanforderungen gelten sollen. In der EU wird diese G20-Vereinbarung durch die EMIR (Verordnung über die europäische Marktinfrastruktur) umgesetzt, deren endgültige Fassung im Februar 2012 erarbeitet und vom Europäischen Parlament im März 2012 verabschiedet wurde.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem
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04.04.2012
Wachstumsausblick verbessert, Risiken nehmen ab
Zusammenfassung: Seit der vorhergehenden Prognoserunde im Dezember sind wir optimistischer für die Weltwirtschaft geworden. Dies ist vor allem auf den Erfolg der jüngsten Liquiditätsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Umschuldung Griechenlands zurückzuführen, aufgrund derer die Wahrscheinlichkeit gesunken ist, dass die Krise im Euroraum in einer Katastrophe endet. Daher dürfte die Rezession in Europa wahrscheinlich schwächer als zunächst von uns erwartet ausfallen. Die deutlichste Prognoseänderung betrifft jedoch Japan; dort rechnen wir nunmehr wegen des Wiederaufbaus nach den Naturkatastrophen vom vergangenen Jahr mit einer merklichen Erholung des BIP. Wir haben unsere Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr daher leicht von 3,2% auf 3,5% angehoben. Insbesondere rechnen wir nunmehr in den Industrieländern mit einer leichten Beschleunigung statt mit einer Verlangsamung des Wachstums; in den Schwellenländern – insbesondere China und Indien – dürfte sich das Wachstum dagegen in diesem Jahr abschwächen.
Themen: Arbeitsmarkt; Banken; Branchen / Rohstoffe; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Globale Finanzmärkte; Handel; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Realwirt. Trends; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
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29.03.2012
Makro-prudentielle Aufsicht und das ESRB: Unterschätzt
Zusammenfassung: Das ESRB ist in den ersten Monaten seiner Existenz zurückhaltend aufgetreten. Das sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass der Rat ein potentiell sehr einflussreicher Akteur ist. Erstens impliziert makro-prudentielle Politik qua Definition den Versuch eines Mikro-Managements der Kapitalallokation. Zweitens ist das ESRB eine weitere EU-Institution, die die Wirtschaftspolitik der EU-Mitgliedstaaten überwacht. Drittens könnte makro-prudentielle Politik ein Weg zu einer regionalen Differenzierung der Geldpolitik sein und damit einen Beitrag zur Stabilisierung der Währungsunion leisten.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Europäische Fragen; Europapolitik; EWU; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Globale Finanzmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Makroökonomie
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16.03.2012
Venture Capital: Investitionsschub braucht leistungsfähige Aktienmärkte
Zusammenfassung: Die Bundesregierung plant, die Gründungsfinanzierung für junge innovative Unternehmen zu fördern. In der Diskussion sind eine Investitionszulage für Business Angels sowie weitere steuerliche Verbesserungen für Venture-Capital-Fonds und deren Anleger. Die Idee ist lobenswert. Für einen echten Investitionsschub braucht es aber auch leistungsfähige Aktienmärkte, auf denen innovative Unternehmen hohe Preise erzielen.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Informationstechnologie; Innovation; Intern. Wirtschaftsordnung; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Internet; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Makroökonomie; Mittelstand; Ökonometrie; Quantitative Analyse; Realwirt. Trends; Sozio-ökon. Trends; Technologie und Innovation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
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13.03.2012
3-jährige Refinanzierungsgeschäfte: EZB schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe
Zusammenfassung: Die EZB hat Ende Februar den Banken über längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (LTRO) Liquidität von 530 Mrd. EUR für den Zeitraum von 3 Jahren zur Verfügung gestellt. Wie bereits im ersten 3-jährigen LTRO von Dezember 2011 soll damit eine Verspannung bei der Kreditvergabe verhindert werden. Ein weiterer Effekt des ersten 3-Jahrestenders zeigt sich an den Staatsanleihemärkten. Während vor allem italienische und spanische Banken ihr Exposure ausgebaut haben, hat sich die Zinsstrukturkurve spanischer und italienischer Anleihen am kurzen Ende nach unten verschoben.
Themen: Banken; EWU; Geldpolitik; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Kapitalmärkte
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