Deutsche Bank Research
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14.04.2014
Crowdfunding: Trübt die Euphorie der Crowd das Risikobewusstsein?
Zusammenfassung: Aus der Sicht potenzieller Gründer ist die unzureichende Versorgung mit Finanzierungsmitteln gerade in frühen Phasen der Unternehmung ein zentrales Problem. Daher begrüßen wir die Anstrengungen der Crowdfunding-Bewegung aus volkswirtschaftlicher, insbesondere wachstumspolitischer Sicht. Es besteht aber zwingender Handlungsbedarf, den bestehenden Informationsasymmetrien und Interessenkonflikten zwischen den Gründern, den Finanzierungs-Plattformen und den Investoren entgegenzuwirken.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Branchen / Rohstoffe; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Freie Berufe; Globale Finanzmärkte; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Medien/Werbung; Technologie und Innovation
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08.04.2014
Kartenbetrug: Ein wachsendes Problem?
Zusammenfassung: Der Zahlungsbetrug mit Karten hat in Europa in letzter Zeit zugenommen, sowohl in absoluten Zahlen als auch relativ gemessen am Wert aller Kartenzahlungen. Woher kommt dieser Anstieg, und inwieweit gibt er Anlass zur Sorge?
Themen: Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationales Finanzsystem; Technologie und Innovation
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01.04.2014
Ergebnisse der europäischen Banken: Eine Marathon-Aufgabe
Zusammenfassung: Der grundlegende Umbau des europäischen Bankensektors in eine zukünftig schlankere, weniger profitable und wenig wachsende, dafür aber auch stabilere Branche im „New Normal“ schreitet voran. Die Banken reduzieren die Bilanzsummen, senken Kosten und stärken ihre Kapitalquoten. Jedoch gingen auch die Erträge 2013 im dritten Jahr in Folge zurück und die Belastungen durch problematische Aktiva und Rechtsstreitigkeiten blieben hoch. Trotzdem verbesserten sich die Gewinne ein Stück, von einem sehr niedrigen Vorjahreswert, und dürften auch 2014 weiter steigen (nur auf Englisch verfügbar).
Themen: Banken; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem
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10.01.2014
Argumente für eine quantitative Lockerung der EZB
Zusammenfassung: Dass eine quantative Lockerung - genauer: eine Kreditlockerung - in der Eurozone politisch schwieriger sein dürfte als in den USA, ist offensichtlich und rechtfertigt ihren Einsatz nur unter extremen konjunkturellen Umständen. Dennoch sind wir nicht der Ansicht, dass die Option vorschnell verworfen oder gar tabuisiert werden sollte. Zwar sind die ökonomischen Auswirkungen eines solchen Instruments in Europa unsicher. In den USA waren sie ebenfalls unklar – und werden weiterhin lebhaft diskutiert. Insgesamt vertreten wir die Einschätzung, dass es in dem hier diskutierten Rahmen funktionieren könnte. Eine detaillierte Diskussion darüber, wie Europa die Kreditlockerung anwenden könnte, falls sich die gegenwärtige Erholung nicht fortsetzen sollte, wäre unserer Einschätzung nach zu begrüßen.
Themen: Banken; Europäische Fragen; EWU; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Globale Finanzmärkte; Kapitalmärkte; Konjunktur; Preise, Inflation
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06.01.2014
Graduelles „Deleveraging“ hält an
Themen: Banken; Emerging markets; Globale Finanzmärkte; Internationales Finanzsystem; Osteuropa; Risk / Country Risk
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23.12.2013
Weltwirtschaft in 2014 – Richtung Trendwachstum
Zusammenfassung: Sieben Jahre nach dem Ausbruch der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise dürfte die Weltwirtschaft in 2014 wieder ihr Trendwachstum von 3 ½ bis 4% erreichen. Nach mehreren Jahren enttäuschter Konjunkturhoffnungen könnte das Zusammenspiel von 5 Treibern endlich auch die Wende für die Euro-Wirtschaft bringen. Wenngleich, aufgrund des nach wie vor ausstehenden Schuldenabbaus im privaten und mittelfristig auch im öffentlichen Sektor, das Wachstum mit 1% nach -0,4% im laufenden Jahr immer noch recht bescheiden ausfallen dürfte.
Themen: Emerging markets; EWU; Globale Finanzmärkte; Internationales Finanzsystem; Makroökonomie
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16.12.2013
Europäische Banken: Licht am Ende des Tunnels?
Zusammenfassung: Nach einem Tal der Tränen in den letzten Jahren, in dem ihre Welt auf den Kopf gestellt wurde, dürfte die Lage für die europäischen Banken 2014 endlich (etwas) besser werden. Sie sind wieder profitabel, auch wenn das bislang weniger an Verbesserungen bei den Erträgen oder Ausgaben als an geringeren Sonderbelastungen lag. Der Druck, die Kapitalquoten zu steigern, dürfte dank der erheblichen Fortschritte in den vergangenen beiden Jahren abnehmen – momentan schrumpfen die Banken jedoch noch stark. Viel wird auch von den Maßnahmen der Regulierer und Finanzaufseher abhängen, insbesondere von der Umsetzung der EU-Bankenunion. (Die vollständige Fassung dieses Kommentars ist nur auf Englisch verfügbar.)
Themen: Banken; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem
18.09.2013
Reform der OTC-Derivatemärkte: Erste erkennbare Wirkungen und offene Fragen
Zusammenfassung: Die Derivatemärkte sind ein wichtiger Punkt auf der Reformagenda der Regulierungsbehörden. Wesentliche Eckpunkte der Reformen sind bereits festgelegt, aber einige wichtige Fragen sind noch offen: Wie sind standardisierte Derivatekontrakte genau definiert? Wie ist mit grenzüberschreitenden Transaktionen zu verfahren? Und inwieweit erhalten CCPs Zugang zu Zentralbankliquidität? Der Rückgang des Handelsvolumens am Derivatemarkt lässt sich weitgehend durch die „Trade Compression“ erklären. Wir beobachten zwar eine Verschiebung der Kontraktabwicklung von Dealern hin zu CCPs – in deutlichem Umfang bei Zinsderivaten und in geringerem Umfang bei Kreditderivaten – aber die tatsächliche Kapazität des Clearing-Marktes ist deutlich größer. Der regulatorische Druck in Richtung einer stärkeren Standardisierung scheint bislang kaum zu wirken, und die Inanspruchnahme von Börsenplattformen bleibt vorerst überschaubar. Durch die neuen Sicherheitenanforderungen würde sich der Handel wohl für alle Marktteilnehmer verteuern, ganz besonders aber für nichtfinanzielle Gegenparteien. Einige wenige CCPs beherrschen den Markt, was Konzentrationsrisiken mit sich bringen könnte.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Zahlungsverkehr und Marktinfrastruktur
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08.08.2013
Private Equity: In Zeiten monetärer Normalisierung
Zusammenfassung: Die Ankündigung der Fed, Anleihekäufe zukünftig einzuschränken (Tapering), hat zu neuer Volatilität an den Finanzmärkten und steigenden High-Yield-Spreads geführt – eine bedeutende Entwicklung für Private Equity, denn Kredit ist einer der wichtigsten Treiber für diese Anlageklasse. Der Anstieg mag ein kurzlebiges Phänomen sein, bis die Marktteilnehmer von der Liquiditätsschwemme entwöhnt sind. Auf mittlere Sicht sollte eine geldpolitische Normalisierung mit einem besseren Ausblick für Private Equity einhergehen. Das liegt freilich nicht daran, dass die Marktteilnehmer ein knapperes Liquiditätsangebot bejubeln würden. Vielmehr dürften sie die graduelle wirtschaftliche Erholung begrüßen, die eine Normalisierung der Geldpolitik überhaupt erst möglich macht.
Themen: Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Kapitalmarktpolitik; Makroökonomie; Realwirt. Trends; Wirtschaftspolitik
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16.07.2013
Niedrigzinsumfeld und Banken: Was lehrt die Erfahrung japanischer Banken?
Zusammenfassung: Die Studie analysiert, wie japanische Banken auf das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld der vergangenen 20 Jahre reagiert haben. Dabei könnten die japanischen Erfahrungen wertvolle Aufschlüsse darüber geben, wie sich langanhaltend niedrige Zinsen auf die Bilanzen und die Profitabilität von Banken auswirken. So zeigt die Studie auf, wie die japanischen Finanzinstitute sowohl auf der Kosten- als auch auf der Ertragsseite ihre Geschäftsmodelle entsprechend angepasst haben. Die Rentabilitäts- und Effizienzsteigerungen waren allerdings begrenzt. Während der Abbau von Problemkrediten und die Konsolidierung halfen, haben die japanischen Banken mit dem stark zugenommenen Engagement bei heimischen Staatsanleihen neue Risiken erworben.
Themen: Banken; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Geldpolitik; Globale Finanzmärkte
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