Deutsche Bank Research
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23.06.2016
EZB-Kaufprogramm für Unternehmensanleihen: Weitere Verzerrungen
Zusammenfassung: Seit der Ankündigung der EZB, Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating in ihr Programm zum Ankauf von Wertpapieren aufzunehmen (CSPP), hat das Emissionsvolumen von Unternehmensanleihen im Euroraum deutlich zugenommen. Ungeachtet der Vorteile für die Emittenten dürfte der Nutzen für die Realwirtschaft jedoch ziemlich begrenzt sein. Der Mehrwert für kleine und mittelständische Unternehmen ist schwer zu erkennen, und die zusätzlichen Mittel werden wahrscheinlich anstatt für Neuinvestitionen primär für die Refinanzierung bestehender Schulden sowie für Aktienrückkäufe verwendet werden. Zudem könnten die möglichen Nebenwirkungen des Kaufprogramms, wie z.B. Ineffizienzen in der Bepreisung von Risiken und eine Verschlechterung der Liquidität, zu weiteren Verzerrungen an den Anleihemärkten führen.
Themen: Andere Finanzinstitute; Aufsicht und Regulierung; Banken; Europäische Fragen; EWU; Finanzmarkttrends; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; IWF / Weltbank; WTO; Zahlungsverkehr und Marktinfrastruktur
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21.06.2016
Europäische Banken: Schwacher Jahresbeginn, aber keine Katastrophe
Zusammenfassung: Nach zwei Jahren Aufschwung mussten die europäischen Banken im ersten Quartal 2016 einen Rückschlag hinnehmen. Die Erträge aus dem Kapitalmarktgeschäft brachen ein aufgrund von Sorgen über das Wachstum der Weltwirtschaft und die eigenen Geschäftsmodelle der Banken. Kostensenkungen und ein weiterer Rückgang der Kreditrisikovorsorge konnten das Minus beim Gewinn nur zum Teil ausgleichen. Trotzdem lag das Nettoergebnis auf dem Niveau von Q1 2014. Auf anderen Gebieten gab es sogar weitere Fortschritte (nur auf Englisch verfügbar).
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem
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03.06.2016
Wer zahlt die Rechnung? Europas neues Bail-in-Regime und die Auswirkungen auf die Bankenrefinanzierung
Zusammenfassung: Mit dem zu Jahresbeginn endgültig in Kraft getretenen Einheitlichen Abwicklungsmechanismus ist es realistischer denn je, dass gescheiterte Banken in Europa tatsächlich abgewickelt werden. Ein Kernelement der Bankenabwicklung wird der Bail-in sein. Er soll dafür sorgen, dass sich Investoren wieder darüber bewusst sind, dass höhere Renditen mit höheren Risiken einhergehen, und zu größerer Marktdisziplin beitragen. Unsere Analyse zeigt, dass Marktteilnehmer das neue Bail-in-Regime tatsächlich als glaubwürdig wahrnehmen, was Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung ist. Die Markttiefe für bail-in-fähige Schuldverschreibungen sowie rechtliche Klarheit in Bezug auf die Bail-in-Hierarchien bleiben jedoch noch wichtige Fragen, die es zu klären gilt. Die Refinanzierungskosten der Banken dürften insbesondere auf mittlere Sicht steigen.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem
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24.05.2016
Hochfrequenzhandel: Am Limit
Zusammenfassung: Die enorme Wachstumsdynamik des Hochfrequenzhandels scheint in den letzten Jahren ihre Grenzen erreicht zu haben. Steigende Infrastrukturkosten und ein unerbittlicher Wettbewerb innerhalb der Branche sind wahrscheinlich die Hauptursachen hierfür. Des Weiteren nehmen Hochfrequenzhändler kaum am Handel in solchen Dark Pools teil, in denen große Blocktransaktionen ausgeführt werden. Beide Trends stellen die Geschäftsmodelle und Handelsstrategien der Hochfrequenzhändler infrage, deren Umsätze und Gewinne geschrumpft sind. Zusätzlich kann die bevorstehende Verschärfung aufsichtsrechtlicher Vorschriften zu einem Kapazitätsüberhang in der HFT-Branche führen. (Studie ist nur in englischer Sprache verfügbar)
Themen: Andere Finanzinstitute; Aufsicht und Regulierung; Banken; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationales Finanzsystem; Zahlungsverkehr und Marktinfrastruktur
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24.05.2016
Europäische Börsenlandschaft: zu fragmentiert
Zusammenfassung: Im September 2015 stellte die Europäische Kommission ihren Aktionsplan zur Schaffung einer Kapitalmarktunion vor, um stärkere und integriertere Kapitalmärkte in der EU zu fördern und die Bankfinanzierung besser zu ergänzen. Die Schaffung stärkerer und liquiderer Aktienmärkte spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle und ist gleichzeitig eine Voraussetzung dafür, dass die europäischen Finanzplätze im globalen Wettbewerb wieder an Bedeutung gewinnen. In der Tat ist die Zahl der eigenständig operierenden Börsen in der EU erstaunlich hoch, besonders in den ost- und südosteuropäischen Ländern. Außerdem konzentriert sich die Marktkapitalisierung auf eine Handvoll von Börsen und ist in den kleineren Märkten üblicherweise auch relativ zur Größe der Volkswirtschaft geringer.
Themen: Andere Finanzinstitute; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Zahlungsverkehr und Marktinfrastruktur
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09.05.2016
Investitionen und Wachstum stärken: Die Rolle der Förderbanken in Europa
Zusammenfassung: Die Finanzkrise hat Förderbanken wieder verstärkt in den Fokus gerückt. Sie sind Teil des wirtschaftspolitischen Instrumentariums, um zyklische und strukturelle Schwierigkeiten in Volkswirtschaften zu überwinden, und ergänzen Finanzsysteme, indem sie deren Funktions- und Widerstandsfähigkeit erhöhen. Besonders in Europa hat zuletzt das Interesse an Förderbanken als Instrument zur Steigerung von Wachstum und Investitionen zugenommen. Angesichts des ökonomischen Umfelds und der Veränderungen auf den europäischen Banken- und Finanzmärkten dürften Förderbanken auch in den kommenden Jahren weiter eine wichtige Rolle spielen. Allerdings verlagert sich ihr Fokus von Krisenbewältigung (zurück) zur Unterstützung struktureller Veränderungsprozesse in Volkswirtschaften. Hierbei können Förderbanken eine nützliche flankierende Rolle spielen, indem sie Marktversagen adressieren. Risiken sind eine mögliche “Über(be)lastung” von Förderbanken sowie überzogene Erwartungen an deren Leistungsfähigkeit.
Themen: Banken; Europäische Fragen; Europapolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; IWF / Weltbank; Wirtschaftspolitik
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17.03.2016
Heute schon mit Blockchain experimentiert? (Fintech #6)
Zusammenfassung: Nein? Dann lohnt sich vielleicht ein Blick auf die digitale Technologie und deren Einsatzpotenziale. Die Blockchain ist neben selbstlernenden Algorithmen oder den Anfängen kognitiver Systeme sicherlich ein Beispiel digitaler Technologien, die bewährte Geschäftsmodelle nicht nur in Frage, sondern bereits auch schon auf den Kopf stellen. Sie mag zwar ihre Ursprünge im Finanzbereich haben, zeigt aber nach und nach ein universelles Anwendungsspektrum auch außerhalb der Fintech-Welt. Wer mit digitalen Technologien experimentiert, stellt schnell fest, dass sie häufig bestehende Geschäftsmodelle, Prozesse oder Infrastrukturen spürbar effizienter machen und somit zu Produktivitätserhöhungen führen; so auch die Blockchain. Daher ist es für viele Entscheidungsträger (nicht nur) im Finanzsektor ratsam, die Entwicklungen und vor allem die derzeit laufenden diversen Experimente mit der Blockchain auf dem Radar zu behalten. Idealerweise tüfteln sie selbst an diversen Projekten und Piloten, um eigene Ideen aktiv einzubringen und umzusetzen.
Themen: Banken; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Globale Finanzmärkte; Handel; Immaterielle Güter; Informationstechnologie; Innovation; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Internet; Makroökonomie; Medien/Werbung; Sozio-ökon. Trends; Technologie und Innovation; Telekommunikation; Wirtschaftsstruktur
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17.03.2016
Europäische Banken: Die Wahrheit liegt in den nackten Zahlen – Fortschritt im Jahr 2015
Zusammenfassung: Trotz Gegenwinds in Form schwachen Wirtschaftswachstums, niedriger Zinsen und strengerer Regulierung hält die Erholung der europäischen Banken an. 2015 ist das Kerngeschäft der Banken mit dem Privatsektor auf den Wachstumspfad zurückgekehrt, sind die Erträge gestiegen und die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle erneut zurückgegangen. Die Branche ist profitabler und widerstandsfähiger geworden. Die europäischen Banken stehen weiter vor vielen Herausforderungen, aber sie sind eindeutig auf dem richtigen Weg (nur auf Englisch verfügbar).
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Finanzmarkttrends; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem
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29.02.2016
Finanzsektor im Euroraum wächst und ändert sich
Zusammenfassung: Trotz eines geringfügigen Rückgangs im 3. Quartal 2015 liegt die Bilanzsumme aller Finanzinstitute im Euroraum im Großen und Ganzen weiterhin auf einem Rekordniveau von ca. EUR 66 Bill. Die Größe des Finanzsektors – der aus Banken, Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds sowie sogenannten „Schattenbanken“ besteht – hat sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Schattenbanken verzeichneten dabei das größte Wachstum und machen heute mit einer geschätzten Bilanzsumme von EUR 26 Bill. 40% des Finanzsektors aus.
Themen: Banken; Finanzmarkttrends; Globale Finanzmärkte; Internationale Kapitalmärkte
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12.02.2016
Stagniert der Zahlungsverkehr im Euroraum? – Nein!
Zusammenfassung: 2014 hat sich die Anzahl der bargeldlosen Zahlungen im Euroraum laut Angaben der EZB erstmals nicht erhöht. Die Zahl der Transaktionen blieb mit 68 Mrd. unverändert. Dies ist jedoch auf eine Anpassung der statistischen Erfassungsmethode zurückzuführen, die zu einem Bruch in zahlreichen Datenreihen führte. Bereinigt um diesen Effekt war tatsächlich eine starke Entwicklung des Marktes zu verzeichnen: die bargeldlosen Zahlungen stiegen um ca. 7% gg. Vj. bzw. knapp 5 Mrd. Transaktionen. Dieser Zuwachs liegt sogar im oberen Bereich der Wachstumsraten der letzten Jahre.
Themen: Andere Finanzinstitute; Banken; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globale Finanzmärkte; Internationales Finanzsystem; Zahlungsverkehr und Marktinfrastruktur
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