Deutsche Bank Research
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04.07.2016
Ausblick Deutschland: Deutscher Konsument vs. Brexit
Zusammenfassung: Die politischen und wirtschaftlichen Implikationen sowie der Ablauf des Brexit sind derzeit äußerst schwer zu greifen. Wir gehen davon aus, dass sich Europa – wie zuletzt immer – „durchwursteln“ wird. Die EZB wird nicht panisch reagieren, sondern zunächst die ersten Brexit-Folgen abwarten. Aufgrund des Brexit senken wir unsere BIP-Wachstumsprognose für Deutschland für das Jahr 2017 auf 1,3% von zuvor 1,6%. Etwa die Hälfte der Anpassung geht auf eine geringere Exportprognose zurück. Die andere Hälfte entfällt auf eine gesenkte Erwartung für das Plus bei den Ausrüstungsinvestitionen. Die Binnennachfrage dürfte kaum beeinträchtigt werden, da die Treiber – Arbeitsmarkt und Bauinvestitionen – intakt sind. Weitere Themen dieser Ausgabe: deutsche Verbraucher, Arbeitsmarktlage in Deutschland.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Brexit; Deutschland; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Konjunktur; Makroökonomie; Preise, Inflation; Wirtschaftswachstum
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30.06.2016
KONZEPT Ausgabe 08
Zusammenfassung: Es ist nicht schwer, der Zukunft Europas pessimistisch entgegenzusehen. Der mögliche Brexit und die Flüchtlingskrise werfen lange Schatten, während dauerhafte Problemherde wie Griechenland, ein dahinsiechendes Wirtschaftswachstum und ein fehlgeleitetes Bankensystem sich noch immer einer umfassenden Lösung entziehen. In der achten Ausgabe von Konzept versuchen wir daher, glaubhafte, wenn auch drastisch anmutende Lösungsansätze für drei dieser scheinbar unlösbaren Probleme anzubieten. Für die Umsetzung dieser Lösungsansätze zur langfristigen Sicherung des Überlebens Europas ist es jedoch notwendig, dass die politischen Entscheidungsträger und auch die Öffentlichkeit bereit sind, ihre vehement verteidigten Überzeugungen, wirtschaftlichen Glaubenssätze und Dogmen über Bord zu werfen. Als erstes fordern wir von der Europäischen Zentralbank, ihre immer lockerer werdende Geldpolitik zu beenden. Selbst wenn dieser Pfad einst der richtige war – zum aktuellen Zeitpunkt wird der Preis, der dafür zu zahlen ist, immer höher. Es gibt jede Menge Verzerrungen, Sparer werden abgestraft, Spekulanten belohnt, und gleichzeitig wurde in ganz Europa der schmerzhafte Reformdruck auf Regierungen erheblich gelockert. Auch für die Flüchtlingskrise in Deutschland zeigen wir drei zentrale Bereiche auf, in denen Gegner und Befürworter von Zuwanderung in der Lage sein sollten, eine gemeinsame Grundlage zu finden und damit die Immigrationsdebatte voranzubringen. Am wichtigsten dabei ist, dass das Problem von Kosten und Ungerechtigkeit nur durch Reformen des Sozialstaates zu lösen ist, sodass Neuankömmlinge erst nach und nach Ansprüche auf Sozialleistungen erwerben. Unser letzter Sonderbeitrag legt dar, weshalb sich die Übertragung einer Regulierung, wie sie im Versorgungssektor angewandt wird, auf den Bankensektor als kontraproduktiv erweist. Die Banken sind noch immer zu nervös, um Kredite zu vergeben, zu belastet, um die Märkte mit Liquidität zu versorgen, und zu eingeschränkt in ihrem Handlungsspielraum, um in risikobehaftete unternehmerische Projekte mit Blick in die Zukunft zu investieren. Die schädlichen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum werden allmählich jedem bewusst. Mit Blick über den europäischen Tellerrand hinaus erläutern unsere kürzeren Artikel, wie fahrerlose Technologie die Nachfrage am Automobilmarkt steigern wird. Wir befassen uns zudem mit den Auswirkungen, die ein für dieses Jahr vorhergesagter Wetterumschwung von einem El-Niño- auf ein La-Niña-Phänomen auf Finanzanlagen hätte. Ein weiterer Artikel legt die günstige Lage für Stock Picking, also die gezielte Auswahl von Einzeltiteln, im Kontext eines mit schwierigen Problemen konfrontierten aktiven Fondsmanagements dar. Außerdem untersuchen wir den zunehmenden Trend zur Auszahlung von Aktiendividenden, und unser letzter Artikel erklärt den Kampf, der um Ihre nächste Gehaltserhöhung tobt, und wie sich diese auf die Anleihe- und Aktienmärkte auswirkt. Zum Schluss bringt Sie unsere Infografik zurück nach Europa, denn darin beleuchten wir, wie sehr die Realität auf diesem Kontinent von dem abweicht, wie ihn die Menschen wahrnehmen. David Folkerts-Landau Chefvolkswirt der Deutschen Bank und Global Head of Research
Themen: Arbeitsmarkt; Automobilindustrie; Banken; Branchen / Rohstoffe; Brexit; Geldpolitik; Globalisierung; Intern. Beziehungen; Intern. Wirtschaftsordnung; Internationales Finanzsystem; Makroökonomie; Migration; Sozialpolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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29.06.2016
„Positive Botschaft senden“ – Handelsblatt-Interview mit David Folkerts-Landau
Zusammenfassung: F: Warum zögert die Fed die erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise > 2008 weiter hinaus - und ist das klug? > > A: Es ist bedauerlich, dass die Fed aufgrund der aktuellen > Volatilität auf den globalen Finanzmärkten und der Sorge um das > Wachstum im Ausland - vor allem in den Schwellenländern und China – > keine Zinsanpassung vorgenommen hat. Jetzt einen > Normalisierungsprozess einzuleiten, wäre absolut angemessen und > ehrlich gesagt, schon lange überfällig gewesen.
Themen: Brexit; Europäische Fragen; Europapolitik
28.06.2016
Brexit: Deutsche Automobil- und Pharmabranche am meisten betroffen
Zusammenfassung: Der nach dem UK-Referendum anstehende Brexit wird sich auch auf die deutsche Industrie auswirken. Immerhin gingen 2015 7,5% aller deutschen Warenausfuhren nach UK. Damit war UK – hinter den USA und Frankreich – der drittwichtigste Exportmarkt für Deutschland. Die Automobil- und Pharmaindustrie dürften den Brexit am stärksten zu spüren bekommen. Hier ist der Anteil von UK an den gesamten Ausfuhren der jeweiligen Sektoren mit 12,8% bzw. 10,5% besonders hoch. Zudem verzeichnen beide Sektoren insgesamt eine überdurchschnittlich hohe Exportquote. Auf Unternehmensebene dürfte das UK-Referendum schon kurzfristig Einfluss auf Investitionsentscheidungen und die Preisgestaltung deutscher Unternehmen in UK haben.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Brexit; Chemieindustrie; Elektrotechnik; Ernährungsgewerbe; Europäische Fragen; Europäische Integration; Europapolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globalisierung; Handel; Intern. Beziehungen; Intern. Wirtschaftsordnung; Konjunktur; Makroökonomie; Realwirt. Trends; Sozio-ökon. Trends; Stahlindustrie; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
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Bundestagswahl 2017
Brexit
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