Deutsche Bank Research
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02.12.2010
Ökosteuer: Moderate Kürzung der Ausnahmen
Zusammenfassung: Der Begriff Ökosteuer bezieht sich auf die in Deutschland im Jahr 1999 durchgeführte ökologische Steuerreform. Dabei wurde der bestehende Mineralölsteuersatz für Kraftstoffe, Gas und Heizöl schrittweise erhöht und eine neue Stromsteuer eingeführt. Für die Ökosteuer wurden sowohl ökologische als auch ökonomische Gründe vorgebracht. Der Grundgedanke war, einerseits den Verbrauch dieser knappen und mit negativen externen Effekten behafteten Energieträger steuerlich stärker zu belasten und damit Anreize für ein umweltverträglicheres, energieeffizienteres Verhalten zu setzen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Natürliche Ressourcen; Stahlindustrie; Steuerpolitik; Umweltpolitik; Wirtschaftspolitik
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22.11.2010
Prof. Hans Joachim Schellnhuber im Interview zur internationalen Klimapolitik
Zusammenfassung: „... Die Wende muss noch in dieser Dekade erfolgen. Wer das als unrealistisch beiseite wischt, ignoriert die Realitäten der Physik. Wenn wir auch nur mit einer Zwei-Drittel-Wahrscheinlichkeit das Ziel erreichen wollen, die Erderwärmung auf 2°C über dem Niveau des vorindustriellen Zeitalters zu begrenzen, müssen die Emissionen von Treibhausgasen spätestens ab 2020 sinken. Die 2°C sind eine Größe, auf welche sich die Weltgemeinschaft politisch geeinigt hat – basierend auf einer Vielzahl von wissenschaftlich fundierten Argumenten, weil bei dieser Größe die Folgen des Klimawandels als einigermaßen überschaubar gelten. Jenseits der 2°C betreten wir eine neue Welt mit Risiken völlig anderer Qualität. Wer die Energiewende später einleiten will, macht diese nicht realistischer sondern unrealistischer. Denn dann müssten die Emissionen abrupt statt allmählich sinken, was schwerer durchsetzbar ist. Und die Wende würde teurer. Die Internationale Energie-Agentur hat kürzlich erklärt, dass die zu zaghaften Beschlüsse des Klimagipfels von Kopenhagen uns alle eine Billion Dollar kosten werden – weil Investitionen in grüne Technologien verspätet und dann unter ungeheurem Zeitdruck passieren werden. Diese Billion zeigt die Dimensionen...”
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Intern. Beziehungen; Intern. Wirtschaftsordnung; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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19.11.2010
Präsentation: Green IT - Mehr als eine Modeerscheinung!
Themen: Branchen / Rohstoffe; Digitale Ökonomie; Energiewirtschaft; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Technologie und Innovation; Umweltpolitik
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18.11.2010
Green IT: Mehr als eine Modeerscheinung!
Zusammenfassung:  Leicht kann der viel genannte Begriff „Green IT“ fehlinterpretiert werden und damit vorschnell geweckte Erwartungen bald wieder enttäuschen. Denn auf den ersten Blick ist die IT nicht „grün“ – und dies nicht nur wegen des steigenden Energieverbrauchs. Gleichwohl verfügt die IT über „grünes“ Potenzial. Dieses betrifft zum einen das Schonen der Ressourcen in der IT-Infrastruktur selbst („Green in IT“), darüber hinaus aber auch die Schonung der Ressourcen, die mittels IT-Einsatz letztlich in der gesamten Volkswirtschaft erzielt werden („Green durch IT“). Diese Beobachtung war Ausgangspunkt der gemeinsamen Studie von Deutsche Bank Research und dem Green IT Beratungsbüro beim BITKOM e.V. Dabei arbeiteten wir mit unserer Umfrage, den Erfahrungen aus der Beratungspraxis und der volkswirtschaftlichen Betrachtung u.a. heraus, dass die oft ehrgeizigen Umwelt- und Ressourcenziele nur dann erreichbar sind, wenn die Unternehmen das Thema Green IT bereichsübergreifend unter Einschluss der Mitarbeiter angehen. Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen können so mittels intelligenter IT-Systeme nicht nur dem Kostendruck begegnen, sondern auch neue Güter und Dienstleistungen und darüber hinaus im Wettlauf um die besten Arbeitskräfte flexiblere Arbeitsplatzmodelle anbieten.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Digitale Ökonomie; Energiewirtschaft; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesellschaft / Konsumenten; Informationstechnologie; Innovation; Internet; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Technologie und Innovation; Umweltpolitik
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12.11.2010
Risikomanagement in der Landwirtschaft: Auf dem Weg zu marktorientierten Lösungen in der EU
Zusammenfassung: Die Verantwortung für das Management der Volatilität im Agrarsektor liegt zunehmend bei den Landwirten, die künftig stärker auf marktbasierte Instrumente zurückgreifen müssen. Insgesamt kann die Politik eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Risikomanagementfähigkeiten der Landwirte zu verbessern. Eine Ausweitung des öffentlichen Sicherheitsnetzes verringert die Anreize für Landwirte und andere Akteure entlang der Lebensmittelkette, ihre Risiken effizient über Derivate, private Versicherungen oder betriebsinterne Strategien, wie z.B. eine Diversifizierung der Produktion, zu verringern. Die Politik muss die Landwirte dazu in die Lage versetzen, ihre eigenen Risikomanagement-Entscheidungen zu treffen, und ihnen Zugang zu verschiedenen Instrumenten und Strategien verschaffen. Direktere Interventionen sollten nur im Notfall eingesetzt werden und nur dann, wenn sie nicht auf Kosten der übrigen Welt oder der ökologischen Nachhaltigkeit gehen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Ernährungsgewerbe; Handel; Kapitalmärkte; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Preise, Inflation; Sozio-ökon. Trends; Umweltpolitik; Wirtschaftspolitik
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29.09.2010
Deutschlands neue Blüte? Von der Konjunkturpolitik zur Wachstumsagenda
Zusammenfassung: Eine starke Auslandsnachfrage sowie wirtschaftspolitische Impulse lassen die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich gut aussehen. Und trotz medialer Kritik ist die deutsche Konjunkturpolitik besser als ihr Ruf, wenn auch eine breite Wachstumsagenda noch in den Kinderschuhen steckt. So müssen über das vorgelegte Sparpaket hinaus die Staatsaufgaben auf ihren Wachstumsbeitrag überprüft werden. Erforderlich sind ein erheblicher Abbau von Steuervergünstigungen und Subventionen und mittelfristig eine Entlastung in der Einkommensteuer, wobei unerwartete Mehreinnahmen zum schnelleren Defizitabbau genutzt werden müssen. Die Risiken in der sozialen Sicherung müssen kontrolliert werden, und im Gesundheitswesen schlummern Wachstumspotenziale, die gehoben werden sollten. Die Arbeitsmarktpolitik sollte den erfolgreichen Kurs stärkerer Flexibilisierung fortsetzen. Daneben würden ein höheres Bildungsniveau und ein ausreichendes Fachkräfteangebot nachhaltig mehr Wirtschaftsdynamik bringen. Eine integrierte Energie- und Klimapolitik bleibt ein unerlässlicher Wachstumsmotor.
Themen: Arbeitsmarktpolitik; Bildung; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Energiepolitik; Fiskalpolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Gesundheitswesen; Kapitalmarktpolitik; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Privatisierung/Liberalisierung; Sozialpolitik; Steuerpolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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14.09.2010
Wasserkraft in Europa: Alpenregion, Skandinavien und Südosteuropa reich an Chancen
Zusammenfassung: Noch liegen in Europa fast zwei Fünftel des wirtschaftlich nutzbaren Wasserkraftpotenzials brach. Die zunehmende Verteuerung der fossilen Energieträger sowie umwelt- und klimapolitische Neujustierungen machen Wasserkraft zum Gewinner. Denn die Technologien haben einen hohen Reifegrad, es treten keine klimagefährdenden Emissionen auf und es fallen keine Zahlungen für den Brennstoffbezug an. Überdies treffen vor allem kleine Anlagen auf gesellschaftliche Akzeptanz. Gegenüber den neuen Erneuerbaren punktet Wasserkraft mit hohen Wirkungsgraden und mehr Flexibilität. Außerdem sind Mehrfachnutzungen möglich. Neben den potenzialstarken Ländern der Alpenregion sowie Skandinavien bietet besonders Südosteuropa interessante Möglichkeiten für nachhaltige Investitionen mit überaus attraktivem Chance-Risiko-Profil.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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19.07.2010
Turbulenzen am Stahlmarkt
Zusammenfassung: Die beiden wichtigsten Rohstoffe zur Herstellung von Stahl sind Eisenerz und Kokskohle. Im Markt für Kokskohle haben sich bereits durch die Festlegung von Qualitätsstandards und den Aufbau einer Online-Handelsplattform verlässliche Indizes gebildet, die Grundlage eines regen Termingeschäftes sind. Auf dem Markt für Eisenerz finden im Moment ähnliche Entwicklungen statt. Ziel ist ein flexiblerer Handel mit Eisenerz. ...
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Makroökonomie; Maschinenbau; Natürliche Ressourcen; Preise, Inflation; Stahlindustrie
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19.07.2010
Weiße Biotech: Revolution auf Raten
Zusammenfassung: Die industrielle Biotechnologie birgt enorme Entwicklungschancen für die Chemiebranche. Effizientere Prozesse, innovative Produkte und eine größere Unabhängigkeit vom Chemierohstoff Öl sind möglich. Jedoch ist der Weg zu einer stark auf Biomasse basierten Chemieindustrie noch lang. Hinderlich wirken vor allem die preisliche Konkurrenz zu etablierten Wertschöpfungsketten auf Basis von Öl und die Rivalität zwischen der medizinischen und industriellen Biotechnologie um Forschungsgelder...
Themen: Chemieindustrie; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik
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27.05.2010
Gasschwemme erreicht Europa: Starke Effekte auf Preise, Sicherheit und Marktstruktur
Zusammenfassung: Die Gasschwemme läutet eine Zeitenwende auf dem europäischen Gasmarkt ein. Der freie Gaspreis wird zur neuen Benchmark und bestimmt den Preistrend. Das neue Preisumfeld bringt viele Chancen und Herausforderungen für Haushalts- und Industriekunden, Stadtwerke, Regionalversorger, freie Händler, Newcomer, Kraftwerksbetreiber, Importeure und Gasproduzenten. Betroffen sind die traditionellen Langfristverträge und typische Großprojekte – rund um Pipelinebau, LNG-Infrastruktur und Gasspeicher. Die Versorgungssicherheit steigt, auch weil die Schwemme die Gas-OPEC schwächt.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Europäische Fragen; Europäische Integration; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Natürliche Ressourcen; Privatisierung/Liberalisierung; Wirtschaftspolitik
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