Deutsche Bank Research
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22.01.2014
Eckpunktepapier Gabriel markiert Beginn der Energiewende 2.0
Zusammenfassung: Die „Energiewende 1.0“ schreitet seit der Novellierung des Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG) 2004 stürmisch voran. Allerdings werden die Kosten der Wende hin zu Photovoltaik, Wind & Co. immer spürbarer. Die überfällige Korrektur verlangt strukturelle Reformen und damit eine „Energiewende 2.0“. Das Eckpunktepapier von Energieminister Gabriel markiert einen Anfang. Die Fokussierung der Förderung und eine Novellierung der Freistellungen für Unternehmen, die nicht im internationalen Wettbewerb stehen, sind unverzichtbar und überfällig.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Mittelstand; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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18.12.2013
Carbon Leakage: Ein schleichender Prozess
Zusammenfassung: Deutschland verfolgt ambitionierte energie- und klimapolitische Ziele und ist damit international Vorreiter. Der stockende UN-Klimaschutzprozess zeigt aber, dass andere Länder nicht nachreiten oder ein langsameres Tempo anschlagen. In Deutschland hat bei energieintensiven Branchen bereits ein schleichender Prozess der De-Industrialisierung begonnen. Er führt zu Verlagerungen von CO2-Emissionen von Deutschland in andere Länder. Um diesen schleichenden Prozess zu stoppen, sollte sich Deutschland zusammen mit Europa entweder für ein schnelleres Vorankommen und strengere Ziele im internationalen Klimaschutz einsetzen oder das eigene Tempo drosseln. Als Minimalziel muss die Energiewende in Deutschland effizienter gestaltet werden. Zudem benötigen energieintensive Unternehmen auch künftig Ausnahmeregelungen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Globalisierung; Innovation; Intern. Beziehungen; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Stahlindustrie; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft
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26.11.2013
Energiewende 2.0 - Wettbewerbsfähigkeit nicht riskieren
Zusammenfassung: Der Ausbau der Erneuerbaren ist ein erstrebenswertes Zukunftsziel. Das bisherige Förderregime gefährdet jedoch zunehmend die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Um dies zu verhindern, muss die Energiewende effizienter gestaltet werden. Wir begrüßen das Vorhaben der Politik, neue Eigenverbrauchsanlagen mit einer Mindestumlage zu belegen. Um einem dauerhaften Anstieg der EEG-Umlage entgegenzuwirken, sollte die Förderung von erneuerbarem Strom in marktwirtschaftliche Preis- und Mengenmechanismen überführt werden. Die Ausnahmeregelungen bei der EEG-Umlage sind zu verschärfen; energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb müssen befreit bleiben.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Mittelstand; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Privatisierung/Liberalisierung; Technologie und Innovation; Umweltpolitik; Wirtschaftspolitik
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29.10.2013
China in Afrika – neue Herausforderungen abseits des Rohstoff-Supercycles
Zusammenfassung: Nachdem Chinas Nachfrage nach Rohstoffen in den Sommermonaten zurückgegangen ist, setzt langsam wieder eine Erholung bei den Einfuhren von Rohöl, Kupfer und Eisenerz ein. Auch Chinas Wirtschaftsbeziehungen mit Afrika folgen bis heute dem Konzept der Sicherung von Ressourcen gegen die Finanzierung von Infrastruktur und anderen Großprojekten. Tatsächlich spricht einiges dafür, dass Chinas Engagement künftig vielschichtiger und keinesfalls auf den Rohstoffsektor beschränkt sein dürfte.
Themen: Afrika; Asien; Emerging markets; Globalisierung; Intern. Beziehungen; Natürliche Ressourcen; Realwirt. Trends
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17.10.2013
Äthiopien: Der afrikanische Tiger
Zusammenfassung: Das ostafrikanische Land hat ein beeindruckendes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen: Nachdem zwischen 2004 und 2010 ein zweistelliges BIP-Wachstum erreicht wurde, wurde in den letzten fünf Jahren aufgrund der Expansion des Agrarsektors und der Dienstleistungsbranche ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 8,7% p.a. erzielt. Äthiopien ist damit die Volkswirtschaft mit der höchsten Wachstumsrate in der Region Subsahara-Afrika gewesen. Mit einer prognostizierten jährlichen Expansionsrate von 6,5% in den nächsten fünf Jahren dürfte es auf einem soliden Wachstumspfad bleiben.
Themen: Afrika; Bildung; Demographie; Emerging markets; Gesellschaft / Konsumenten; Handel; Natürliche Ressourcen; Risk / Country Risk
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28.08.2013
CO2-Emissionen von neuen Autos sinken deutlich
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Verkehr
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09.08.2013
Wer hat Angst vor fallenden Rohstoffpreisen?
Zusammenfassung: Die Preise für Rohstoffe sind während der letzten zehn Jahre stark gestiegen. Große bevölkerungsreiche Schwellenländer, vor allem China, sind große Rohstoffkonsumenten geworden, da sie ihre Infrastruktur ausbauen, sich ihre Pro-Kopf-Einkommen und Ernährungsmuster ändern, ihre Bevölkerungen mobiler werden und sie deshalb mehr Energie verbrauchen. Selbst wenn wir uns derzeit noch in einem Rohstoffsuperzyklus befinden sollten, ist es nicht zu früh zu fragen, welche Emerging Markets am anfälligsten gegenüber einem anhaltenden Rohstoffpreisrückgang wären.
Themen: Afrika; Asien; Branchen / Rohstoffe; Emerging markets; Energiewirtschaft; Lateinamerika; Naher und mittlerer Osten; Natürliche Ressourcen; Osteuropa; Risk / Country Risk; Wirtschaftswachstum
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05.08.2013
Stephan Kohler im Interview zur Bedeutung von Gebäuden für das Gelingen der Energiewende
Zusammenfassung: „... Dafür gibt es verschiedene Gründe: So ist das Thema Strom beispielsweise durch die Atomkraft emotional aufgeladen und hat unsere Gesellschaft über Jahrzehnte gespalten. Schließlich gibt es in Deutschland seit über 40 Jahre eine Anti-AKW-Bewegung. Auf der anderen Seite haben die regenerativen Energietechnologien in der Mehrheit der Gesellschaft ein sehr positives Image. Die sichere und preisgünstige Stromversorgung ist natürlich auch für ein Industrieland wie Deutschland von zentraler Bedeutung....”
Themen: Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Immobilien; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft
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21.06.2013
CO2-Grenzwerte für Autos: Augenmaß angezeigt!
Zusammenfassung: Derzeit stehen in der EU Entscheidungen über die CO2-Grenzwerte von Pkw an. Das Ziel für 2020, die durchschnittlichen CO2-Emissionen auf 95 g/km zu senken, ist ambitioniert, aber erreichbar. Gerade in der automobilen Oberklasse erfordert der Zielwert bereits eine nennenswerte Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Sich schon heute auf noch ambitioniertere Grenzwerte für 2025 festzulegen, ist angesichts der Unsicherheiten über den technischen Fortschritt und die Entwicklung der Kosten etwa der E-Mobilität riskant. Eine großzügige Berücksichtigung von Supercredits würde dazu beitragen, die Marktdurchdringung von CO2-armen Antriebstechnologien zu beschleunigen.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Verkehr; Verkehrspolitik; Wirtschaftspolitik
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18.06.2013
Angola diversifiziert seine öldominierte Wirtschaft
Zusammenfassung: Die frühere portugiesische Kolonie hat sich von einer landwirtschaftlich geprägten Wirtschaft zu einem der wichtigsten Öl- und Mineralproduzenten und der drittgrößten Wirtschaft innerhalb von Subsahara-Afrika mit starkem Wachstumspotenzial entwickelt. Die Regierung hat eine Reihe von Reformen hinsichtlich der Diversifizierung der Wirtschaft und des integrativen Wachstums auf den Weg gebracht.
Themen: Afrika; Branchen / Rohstoffe; Emerging markets; Energiewirtschaft; Ernährungsgewerbe; Fokusthemen - nicht mehr verwenden!; Natürliche Ressourcen; Risk / Country Risk; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftswachstum
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